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Wohngifte

Was sind Wohngifte?

Im Wohnbereich wird eine Vielfalt von Materialien und Chemikalien eingesetzt. Heute neuartige Stoffe mit besten Eigenschaften können morgen schon als giftig und schädlich erkannt werden. Typische Beispiele dafür sind

  • Asbest, dessen Brandbeständigkeit zwar sehr erwünscht ist, aber dessen Fasern im Verdacht stehen, Lungenkrebs zu erzeugen
  • Formaldehyd, das als Konservierungsmittel für Holz verwendet wurde
  • PCB (polychlorierte Biphenyle), die als Fugendichtmasse und in Anstrichen in grossen Mengen eingesetzt wurden. Neben ihren chronischen toxischen Wirkungen (Chlorakne, Haarausfall und Hyperpigmentierungen) verursachen PCB auch fetale Missbildungen und stehen im Verdacht, Krebs erregend zu sein.

Was tun bei Verdacht auf Wohngifte?

Bei Verdacht auf Wohngifte sind normalerweise entsprechende Fachpersonen beizuziehen. Hilfreich können die Unterlagen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) sein (Link bei mehr zum Thema). Analysen von Asbest und Formaldehyd führt das Stadtlabor Bern durch.