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Suchtpolitik der Stadt Bern

Die Stadt Bern zeichnet sich durch eine innovative Drogenpolitik aus. Bereits 1986 wurde in der Münstergasse in Bern das weltweit erste, staatlich tolerierte "Fixerstüblis" eröffnet. 1991 veröffentlichte der Gemeinderat ein Strategiepapier zur Drogenpolitik, das im Wesentlichen die später national anerkannte Vier-Säulen-Politik (Prävention, Therapie, Überlebenshilfe und Repression) begründete.

Allerdings konzentrierte sich das Strategiepapier von 1991 auf illegale Drogen, legale Suchtsubstanzen blieben nahezu ausgeklammert. Die Strategie musste daher überarbeitet werden. Als Basis diente das durch die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen entwickelte Würfelmodell.

Ende Oktober 2007 wurde die neue Strategie "Suchtpolitik - Ziele, Schwerpunkte und Massnahmen 2007-2012" veröffentlicht. Schwerpunkte werden in der Prävention, in der Umsetzung der Jugendschutzbestimmungen sowie in der Schadensminderung gesetzt. Weiter wird der Paradigmawechsel vollzogen, welcher die abstinenzorientierte Therapie nicht mehr als einzigen Weg festlegt, sondern auch den kontrollierten und verantwortungsvollen Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln als Zielsetzung akzeptiert.

Suchtpolitik - Ziele, Schwerpunkte und Massnahmen 2007-2012

Suchtpolitik - Ziele, Schwerpunkte und Massnahmen 2007-2012, Kurzfassung

Jahresbericht Sucht 2010 - 2011 (vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen am 22. Juni 2011)

Jahresbericht Sucht 2009 - 2010 (vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen am 23. Juni 2010)

Jahresbericht Sucht 2008 - 2009 (verabschiedet vom Stadtrat am 22. Oktober 2009)