Motivation und Ziel der Verkehrserziehung ist, den heranwachsenden Kindern und Jugendlichen mögliche Gefahrensituationen im Strassenverkehr - für sich und andere - aufzuzeigen, diese zu erkennen und fähig zu sein, diese zu meiden oder zu bewältigen.
Es stehen folgende Wirkungsgrössen miteinander in Beziehung:
- Der Mensch - als erster Verursacher des Verkehrs - prägt mit seinen Eigenarten und seinem individuellen Verhalten den Verkehr am nachhaltigsten
- Das Fahrzeug (technische Ausrüstung, physikalische Eigenheiten)
- Die Strasse (verkehrstechnische Gestaltung)
- Das Recht (Schweizerisches Verkehrsrecht)
- Die Umwelt (Umweltkunde)
Das längerfristige Ziel der Verkehrserziehung besteht darin, ein stabiles und sicheres Verhalten aufzubauen, das selbst bei Erwachsenen wirksam bleibt.
Um dies zu erreichen, werden die Kinder sorgsam in Theorie und Praxis in die «Verkehrswelt» eingeführt.