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Luftreinhaltung

Die Berner Luft ist nach wie vor stark belastet. Hauptverursacher ist der immer noch wachsende Motorfahrzeugverkehr. Aktuelle Werte zu Ozon, Stickoxiden und lungengängigen Partikeln sind im Internet abrufbar.
Ein Hauptverursacher der Luftverschmutzung: der Verkehr

Bessere Luft

Das Ziel heisst bessere Luft - und damit mehr Lebensqualität. Allein aber durch technische Massnahmen können die Emissionen und Immissionen von Schadstoffen nicht auf jenes Mass gesenkt werden, das für einen nachhaltigen Schutz von Mensch und Umwelt erforderlich wäre. Die Wirkung dieser Massnahmen wird durch die Zunahme des Konsums, der Produktion und vor allem des motorisierten Strassenverkehrs teilweise wieder aufgehoben. Zudem sind die technisch machbaren Verbesserungen, die für fast alle Erfolge der Luftreinhaltungsmassnahmen verantwortlich sind, bereits heute in manchen Bereichen ausgeschöpft.

Vom lokalen zum globalen Ansatz

Aus dieser Erfahrung ergeben sich für die künftige Luftreinhaltepolitik folgende Konsequenzen: Die Luftreinhaltungsmassnahmen müssen, um Wirkungen zu zeigen, auf den verschiedenen politischen Stufen (Gemeinde, Kanton, Bund) verflochten sein. Die künftige Entwicklung der Schadstoffemissionen wird schliesslich vor allem von Entscheiden zum Strassen- und öffentlichen Verkehr, zur Raumnutzung oder zur Landwirtschaft abhängig sein. Zudem müssen auch globale Aspekte vermehrt berücksichtigt werden, denn übermässige Emissionen von Kohlendioxid, Methan und Stickoxide tragen zur Klimaerwärmung bei. Die Emissionen von Kohlendioxid können nur durch eine Verbrauchssenkung bei fossilen Brenn- und Treibstoffen entscheidend vermindert werden. Deshalb sollen vermehrt ökonomische Anreize für ein umweltgerechteres Verhalten bei Mobilität, Konsum und Produktion geschaffen werden, etwa durch wirtschaftliche Anreize und Lenkungsabgaben oder durch eine Abgeltung (Internalisierung) der externen Kosten, die durch die Luftverschmutzung verursacht werden.

NO2 (Stickstoffdioxid)
Beim Verbrennen von Brenn- und Treibstoffen, insbesondere bei hohen Verbrennungstemperaturen, bildet sich als Nebenprodukt NO (Stickstoffmonoxid).

O3 (Ozon)
Bodennahes Ozon ist ein Schadstoff, der unter Einwirkung von Sonnenlicht aus Stickoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen entsteht.

PM10 (Schwebestaub)
Unter der Bezeichnung PM10 versteht man kleinste Staubpartikel, die in die Lunge gelangen können.


Feuerungskontrollen tragen zur Verringerung der in die Luft ausgestossenen Schadstoffe von Feuerungsanlagen bei.

Die illegale Verbrennung von Abfällen verseucht die Luft und den Boden, beschädigt die Heizungsanlage und erhöht das Risiko für einen Kaminbrand.

Stadtlabor Bern (SLB)
Brunngasse 30
Postfach 124
3000 Bern 7

031 321 63 06
031 321 72 68

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
08.00 - 11.30 und
14.00 - 17.00 Uhr
(Freitag bis 16.00 Uhr)

Anfahrt:

Linien 6, 7, 8, 9, 10, 12, 19
Haltestelle Zytglogge