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Aktionsfonds im Quartier
Die Stadt Bern schafft für zwei Quartiere modellhaft eine alternative Mitwirkungsform zur aktiven Gestaltung des Lebens- und Wohnraums. Dabei wird besonders darauf geachtet, Bevölkerungsgruppen zur Mitarbeit zu motivieren, die bisher wenig Zugang zu traditionellen Mitwirkungsformen hatten. Fünfzig zufällig aus dem Einwohnerregister ausgewählte Personen des Quartiers (ab 12 Jahren) bilden aus ihrer Mitte eine Jury, sammeln und prüfen Ideen und wählen schliesslich aus, welche Projektideen mit einem Beitrag aus dem Aktionsfonds unterstützt werden sollen. Fachleute aus der Stadtverwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Quartierorganisationen stehen der Jury beratend zur Seite und unterstützen sie bei der Umsetzung der ausgewählten Projekte. Der Gesundheitsdienst der Stadt Bern leitet das Projekt gemeinsam mit einer Organisation vor Ort. 2002 wurde das Projekt im Tscharnergut in Zusammenarbeit mit der Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit (vbg) durchgeführt, 2003 in der Aaregg/Tiefenau in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirchgemeinde Matthäus. 2004 wurde das Projekt evaluiert. Der Evaluationsbericht mit den Beschreibungen der ausgewählten und umgesetzten Teilprojekte ist beim Gesundheitsdienst erhältlich. Hier finden Sie Informationen, welche Projekte durch die Lokale Agenda 21 selber lanciert wurden und welche durch die Lokale Agenda 21 mitfinanziert worden sind. |
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