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Verordnung über die Benutzung der städtischen Schulanlagen ausserhalb des ordentlichen Schulbetriebes (Anlagenbenutzungsverordnung; ABV)

430.111 (Druckvorlage [PDF])        Systematisches Register

30. Dezember 1970 (Stand: 19. Oktober 2011)

Verordnung

über die Benutzung der städtischen Schulanlagen geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 20111 ausserhalb des ordentlichen Schulbetriebes

(Anlagenbenutzungsverordnung geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 20112; ABV)

Der Gemeinderat der Stadt Bern,

gestützt auf geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August
20113

–   Artikel 34 Absatz 3 und Artikel 48 des Volksschulgesetzes vom 19. März 1992;

–   Artikel 8 und Artikel 17 Buchstabe l der Volksschulverordnung vom 28. Mai 2008;

–   Artikel 100 Absatz 2 Buchstabe c der Gemeindeordnung vom 3. Dezember 1998 der Stadt Bern;

–   Artikel 40 Absatz 1 Buchstabe f und Artikel 54 Absatz 2 Buchstabe u des Reglements vom 30. März 2006 über das Schulwesen;

beschliesst:

1. Abschnitt: Bewilligung

Art. 1 geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 20114  Bewilligungspflicht; Zuständigkeit

1 Die Benutzung der städtischen Schulanlagen ausserhalb des ordentlichen Schulbetriebs bedarf der Bewilligung der Direktion für Bildung, Soziales und Sport. Vorbehalten bleibt die freie Benutzung gemäss Artikel 16.

2 Zu den Schulanlagen im Sinn dieser Verordnung gehören die Schulräume und
-einrichtungen wie Schulzimmer, Schulküchen, Aulen, Mehrzweckräume, Mobiliar, Geräte und Gebrauchsgegenstände, die Schulsporthallen und -anlagen, die Pausenplätze und andere frei zugängliche Flächen in diesen Anlagen.

3 Für Bewilligungen zur Nutzung von Schulsporthallen (Turnhallen) und -an­lagen ist das Sportamt zuständig, für die übrigen Anlagenteile das Schulamt.

4 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 20055 bestimmt, welche Anlagenteile zur Verfügung gestellt werden und wann und zu welchen Zwecken sie benutzt werden dürfen.

5 Kostenpflichtige Leistungen bestimmen sich nach der Verordnung vom 14. März 2001 Entgelteverordnung (EV); SSSB 154.126 über die Entgelte für nicht hoheitliche Leistungen der Stadtverwaltung Bern.

Art. 2  Gesuch

1 Die Benutzungsbewilligungen werden auf schriftliches Gesuch hin erteilt, das mindestens die folgenden Angaben zu enthalten hat: Bezeichnung des gewünschten Anlagenteils; Zweck, Dauer und Zeitpunkt (Wochentag, Datum und Tagesstunde der Benutzung), Name des/der Gesuchstellenden (Verein, Institution u.ä.) und Name, Adresse und Telefonnummer der zuständigen Vertretung. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 20117

2 Die Gesuche sind der Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März
20058 so frühzeitig einzureichen, dass diese nötigenfalls Schulleitung oder Turnhallenverwaltung geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 20119 anhören kann.

Art. 3 geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201110  Voraussetzungen

1 Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Benutzung der Anlagen oder Anlagenteile. Im öffentlichen Interesse können Organisationen und Einzelpersonen von der Nutzung ausgeschlossen werden.

2 Dem Gesuch kann entsprochen werden, wenn die schulfremde Benutzung der Anlage oder des Anlagenteils den Schulbetrieb in keiner Weise stört und schulische Interessen nicht beeinträchtigt werden.

3 Die Benutzung der Anlagen für schulische Zwecke sowie für Zwecke der städtischen Verwaltung hat Vorrang.

4 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200511 bestimmt, ob und in welcher Höhe für eine Veranstaltung Eintrittspreise verlangt werden dürfen.

Art. 4 geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201112  Inhalt

1 Die Bewilligung der Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März
200513 wird schriftlich erteilt. Sie hat zu bestimmen, welche Anlagenteile benutzt werden dürfen, zu welchem Zeitpunkt die Benutzung beginnt und wann die Anlagenteile verlassen werden müssen, ob und in welcher Höhe Eintrittspreise erhoben werden dürfen und sie hat die Einschränkungen der Benutzungsrechte ausdrücklich zu erwähnen.

2 Einschränkungen können auch in der Form allgemeiner Benutzungsvorschriften (z.B. als Anschläge) erlassen werden.

Art. 5  Dauer

1 Die Bewilligung kann für einzelne Veranstaltungen oder auf bestimmte Dauer erteilt werden. Im letzteren Falle gilt sie in der Regel für ein Semester (1. August bis 31. Januar und 1. Februar bis 31. Juli) geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201114 oder für ein ganzes Schuljahr.

2 Soll die Dauerbewilligung nach Ablauf der Dauer verlängert werden, ist ein neues Gesuch zu stellen. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201115

Art. 6  Einschränkungen bei Dauerbewilligungen geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011
vom 17. August 201116

1 Eine auf bestimmte Dauer erteilte Bewilligung begründet keinen Anspruch auf Benutzung der betreffenden Anlagenteile während der Dauer der Ferien gemäss städtischer Ferienordnung (ausgenommen Turnhallen und Turnplätze), bei militärischen und anderen von der Schule als notwendig erachteten Belegungen. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 201117

2 Für kommerzielle/private Nutzungen werden keine Dauerbewilligungen erteilt. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August
201118

3 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200519 ist ferner berechtigt, die zur Benutzung durch Dritte bewilligten Anlagenteile während kürzerer oder längerer Zeit für ausserordentliche Zwecke zu benutzen oder zur Verfügung zu stellen. verschoben und geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; bisher Abs. 220

4 Sie kann auch eine Neuverteilung der Benutzungszeiten vornehmen, wenn sie dies im Interesse einer rationellen Verwendung derselben als notwendig erachtet. verschoben und geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 2011; bisher Abs. 321

5 In allen vorstehend genannten Fällen entsteht für die privaten Benutzenden kein Kompensationsanspruch. verschoben und geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; Bisher Abs. 422

Art. 7

... aufgehoben gemäss Art. 25 des Reglements vom
21. Mai 2000 über die Gebührenerhebung durch die Stadtverwaltung Bern
(Gebührenreglement [GebR]; SSSB 154.11)23

Art. 8  Vorweisungspflicht

1 Die Bewilligung ist den Hauswartschaften der Schulen geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201124 und anderen berechtigten Personen auf Verlangen vorzuweisen.

2 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200525 informiert Schulleitung oder Turnhallenverwaltung und Hauswartschaft geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201126 über die erteilten Bewilligungen.

Art. 9  Widerruf geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201127

1 Die Bewilligung zur schulfremden Benutzung der Anlagenteile geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 201128 kann widerrufen werden:

a.  wenn es die Interessen der Schule erheischen;

b.  wenn die vorliegenden Bestimmungen, weitere Benutzungsvorschriften oder Weisungen der Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März
200529 oder der Hauswartschaft in grober Weise verletzt werden. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17.
August 201130

2 Die Zuständigkeit für den Widerruf der Bewilligung richtet sich nach Artikel 1 Absatz 3. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201131

2. Abschnitt: Pflichten der Benutzenden geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201132

Art. 10  Grundsatz

1 Wer die Anlage für schulfremde Zwecke benutzt, hat dafür zu sorgen, dass der Schulbetrieb in keiner Weise beeinträchtigt wird. geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201133

2 Die Benutzung geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201134 darf den durch die Bewilligung gesetzten Rahmen nicht überschreiten.

3 Die Hauswartschaft greift bei Verletzung der Benutzungsvorschriften sofort ein und erstattet, wenn geboten, der Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März
200535 umgehend Bericht. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201136

4 Den Weisungen von Hauswartschaft, Schulleitung, Turnhallenverwaltung geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201137 und von anderen zuständigen Personen ist Folge zu leisten.

Art. 11 

... aufgehoben gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201138

Art. 12  Reinigung geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201139

Die Benutzenden geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201140 haben auf grösste Reinlichkeit zu achten. Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200541 kann sie zu Ersatz zusätzlicher Reinigungskosten verpflichten, die durch Verletzung dieser Vorschrift verursacht werden.

2 .... aufgehoben gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 201142

Art. 13  Schulmaterial

1 Das Schulmaterial, das nicht durch die Bewilligung zur Benutzung freigegeben ist, darf nicht benutzt werden. geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201143

2 Die benutzten geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201144 Einrichtungen, Gerätschaften, Maschinen und andere Gegenstände sind ihrem Zwecke entsprechend und schonend zu behandeln. Für die Turngeräte gilt auch Artikel 15.

Art. 14  Vereinsmaterial

Die Hauswartschaft kann den Benutzenden zur Aufbewahrung von eigenem Material besondere Räume oder Schränke zuweisen. geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201145

Art. 15  Turnhallen und Sportanlagen geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 201146

1 Den Benutzerinnen und Benutzern von Turnhallen und Sportanlagen geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 201147 ist es untersagt:

a.  Übungen durchzuführen, welche nicht den Einrichtungen der betreffenden Hallen bzw. Plätze entsprechen;

b.  andere als die vorgesehenen Anlagen zum Kugelstossen, Diskuswerfen, Speerwerfen usw. zu verwenden;

c.  die Turnhallen mit Strassenschuhen zu betreten oder mit Schuhen, die den Boden schädigen, Farbspuren oder Gummiabrieb hinterlassen; geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom
17. August 201148

d.  Rasenplätze – ausgenommen die für die bestimmte Sportart bezeichneten – mit anderen als Turnschuhen, Nockenschuhen, Tausendfüsslern geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011
vom 17. August 201149 oder barfuss zu betreten;

e.  aufgeweichte oder mit Verbot belegte Anlagen zu benutzen geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17.
August 201150;

f.   auf Rasenplätzen ohne ausdrückliche Bewilligung der Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200551 (Sportamt) provisorische Anlagen (z.B. Sprunggruben) zu erstellen;

g.  Sprungmatten im Freien zu verwenden, wenn für sie Gefahr einer Beschädigung besteht;

h.  Geräte oder andere Einrichtungen in zweckwidriger Weise zu verwenden.

2 Die in den Geräteräumen unverschlossen deponierten Turngeräte stehen den Turnhallen- und Sportanlagenbenutzenden unentgeltlich zur Verfügung. Nach Gebrauch sind die Turngeräte in normalem Zustand wieder korrekt aufzuräumen. Die Hauswartschaft darf für diese Arbeit nicht beansprucht werden. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17.
August 201152

Art. 16  Freie Benutzung geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201153

1 Die frei zugänglichen Aussenbereiche der Schulanlagen stehen der Öffentlichkeit täglich nach Schluss der Nutzung durch die Schule bis längstens 22 Uhr in dem durch die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März
200554 umschriebenen Rahmen unentgeltlich zur Benutzung frei. Bewilligte Nutzungen nach Artikel 1ff. haben Vorrang. Die Öffnungszeiten werden mittels Aushang in der Anlage publiziert.

2 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200555 hält die frei zugänglichen Aussenbereiche der Schulanlagen während den städtischen Ferien grundsätzlich zur freien Benutzung offen. Sie bestimmt die Benutzungszeiten während den Ferien und publiziert diese Öffnungszeiten und die Benutzungsvorschriften im Stadtanzeiger neu: Anzeiger Region Bern56. geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201157

3 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport kann bei Bedarf Aussenbereiche für die freie Benutzung vorübergehend sperren. Sie hat die gesperrten Bereiche ausreichend zu markieren. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201158

3. Abschnitt: Verschiedene Vorschriften

Art. 17  Beschädigungen

Beschädigungen an Schulgebäuden, Gerätschaften, Anlagen, Installationen usw. sind der Hauswartschaft geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201159 sofort zu melden. Für die Reparatur- oder Ersatzkosten haften die Personen oder Vorstände, denen die Bewilligung erteilt wurde.

Art. 18  Hauswartschaft geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201160

1 Die Hauswartschaft darf von den Benutzenden nur insoweit in Anspruch genommen werden, als es die bewilligte private Benutzung unbedingt erfordert. Die Pflichtenhefte der Hauswartschaften bleiben dabei vorbehalten. geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201161

2 Nur die Hauswartschaft bzw. ihre Stellvertretung ist zum Öffnen und Schliessen der Gebäude und Behältnisse sowie zum Sperren und zur Freigabe der Anlagen berechtigt. Sie ist verpflichtet, Verstösse gegen diese Vorschrift der Direktion für Bildung, Soziales und Sport geändert gemäss
Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 200562 zu melden. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17.
August 201163

Art. 19 geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201164  Alkoholausschank, Rauchen geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17.
August 201165

1 Der Ausschank alkoholischer Getränke ist nur in begründeten Ausnahmen mit Zustimmung der Standortschulleitung zulässig.

2 Das Einholen weiterer Bewilligungen für den Alkoholausschank ist Sache der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers.

3 Die Schulareale und Schulgebäude sind rauchfrei.

Art. 20 geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 201166  Haftung geändert
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201167

1 Die Benutzung der Anlagen erfolgt auf eigene Gefahr. Für Unfälle und sonstige Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anlagenbenutzungsverordnung oder Weisungen von Lehrerschaft und Hauswartschaft, durch mangelnde Vorsicht, durch Selbstverschulden oder durch Verschulden Dritter entstehen, ist eine Haftung der Stadt ausgeschlossen.

2 Bei schulfremder, nach Artikel 1 bewilligungspflichtiger Benutzung der Anlagen haften ausschliesslich die Inhaberinnen und Inhaber der Bewilligung, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen entgegenstehen.

3 Die Stadt haftet nicht für Schäden infolge Diebstahls, Sachbeschädigung, Verlust von Gegenständen, Geld oder anderen Wertsachen.

Art. 21 neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201168  Sanktionen neu gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201169

1 Wer den Bestimmungen dieser Verordnung oder den Weisungen der Lehrerschaft oder der Hauswartschaft zuwiderhandelt, kann verwarnt werden, aus der Anlage gewiesen und, in schweren Fällen, mit einem befristeten Verbot für die Benutzung einzelner oder aller städtischen Schulanlagen belegt werden.

2 Für die Verwarnung und Wegweisung ist die Hauswartschaft zuständig, für Anlagenverbote die Direktion für Bildung, Soziales und Sport nach Anhörung der Schulleitung. Die direktionsinterne Zuständigkeit für Anlagenverbote richtet sich nach Artikel 1 Absatz 3.

3 Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport informiert die zuständige Schulleitung und die Hauswartschaft über ausgesprochene Anlagenverbote.

4 Vorbehalten bleibt das Verfahren gestützt auf gerichtliche Verbote nach Artikel 258ff. der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 Zivilprozessordnung (ZPO); SR 27270.

Art. 22 neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr.
1098/2011 vom 17. August 201171  Rechtspflege neu gemäss
Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 201172

Das Verfahren richtet sich nach dem Gesetz vom 23. Mai 1989 VRPG; BSG 155.2173 über die Verwaltungsrechtspflege.

4. Abschnitt: Schlussbestimmung

Art. 23 verschoben gemäss Gemeinderatsbeschluss
Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; bisher Art. 2074  Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt mit der Genehmigung durch den Regierungsrat, frühestens jedoch am 1. Januar 1971 in Kraft. Sie ersetzt die gleichnamige Verordnung vom 1. Dezember 1924, die somit aufgehoben wird.

Bern, 30. Dezember 1970

Namens des Gemeinderats


Der Stadtpräsident:

Reynold Tschäppät


Der Stadtschreiber-Stellvertreter:

Louis Jaquet

Genehmigung und Inkraftsetzung

Von der kantonalen Direktion genehmigt am 27. August 1971.

In Kraft getreten am 27. August 1971.

Änderungen

Datum der Änderung

Erlass
(Titel/SSSB-Nr.)

Geänderte Artikel

Inkrafttreten

7. März 1973

Anlagenbenützungsverordnung / 430.111

3 Bst. c

7. März 1973

21. Mai 2000

Gebührenreglement / 154.11

7

1. Juli 2000

30. März 2005

Anlagenbenützungsverordnung / 430.111

1, 2 Abs. 2, 3 Abs. 1 Bst. c, , 4 Abs. 1, 5 Abs. 2, 6 Abs. 2, 8 Abs. 2, 9 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2, 10 Abs. 3, 12 Abs. 1, 15 Abs. 1 Bst. f, 16, 18 Abs. 2, 19 Abs. 1

1. Juni 2005

17. August 2011

Anlagenbenutzungsverordnung (bisher: Anlagenbenützungsverordnung) / 430.111

Ingress, 1–6, 8–10, 12–23

1. August 2011

 


Fussnoten

1. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
2. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
3. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
4. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
5. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
6. Entgelteverordnung (EV); SSSB 154.12
7. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
8. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
9. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
10. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
11. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
12. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
13. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
14. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
15. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
16. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
17. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
18. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
19. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
20. verschoben und geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; bisher Abs. 2
21. verschoben und geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; bisher Abs. 3
22. verschoben und geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; Bisher Abs. 4
23. aufgehoben gemäss Art. 25 des Reglements vom 21. Mai 2000 über die Gebührenerhebung durch die Stadtverwaltung Bern (Gebührenreglement [GebR]; SSSB 154.11 )
24. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
25. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
26. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
27. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
28. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
29. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
30. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
31. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
32. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
33. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
34. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
35. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
36. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
37. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
38. aufgehoben gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
39. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
40. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
41. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
42. aufgehoben gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
43. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
44. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
45. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
46. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
47. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
48. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
49. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
50. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
51. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
52. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
53. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
54. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
55. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
56. neu: Anzeiger Region Bern
57. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
58. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
59. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
60. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
61. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
62. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss 0432/2005 vom 30. März 2005
63. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
64. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
65. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
66. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
67. geändert gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
68. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
69. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
70. Zivilprozessordnung (ZPO); SR 272
71. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
72. neu gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011
73. VRPG; BSG 155.21
74. verschoben gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 1098/2011 vom 17. August 2011; bisher Art. 20