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Projektwettbewerb Langsamverkehrspasserelle Ausserholligen

Orthophoto mit geplanter Streckenführung der Langsampasserelle in Ausserholligen Der vorliegende Projektwettbewerb für Bauingenieure und Architekten in Bearbeitungsteams beinhaltet die Aufgabe, eine attraktive Langsamverkehrsverbindung in Hochlage zwischen dem Europaplatz und dem Entwicklungsgebiet Weyermannshaus Ost im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Bern – Ausserholligen zu entwerfen. Diese Passerelle ist für zu Fuss Gehende und Velo Fahrende zu konzipieren sowie behindertengerecht zu gestalten.

 

Bewerbungsschluss ist der 11. März 2011

 

Art des Verfahrens

Art des Verfahrens ist ein öffentlich ausgeschriebenes selektives Verfahren. Auf Grund einer Präqualifikation wird ein anonymer Projektwettbewerb mit 5 Teams und zusätzlich 1 bis 2 Nachwuchsteams durchgeführt.

 

Anlass

Der vorliegende Projektwettbewerb für Bauingenieure und Architekten in Bearbeitungsteams beinhaltet die Aufgabe, eine attraktive Langsamverkehrsverbindung in Hochlage zwischen dem Europaplatz und dem Entwicklungsgebiet Weyermannshaus Ost im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Bern – Ausserholligen zu entwerfen. Diese Passerelle ist für zu Fuss Gehende und Velo Fahrende zu konzipieren sowie behindertengerecht zu gestalten.

Im ESP Bern – Ausserholligen wurden in den letzten Jahren verschiedene Planungen und Projekte erarbeitet und realisiert: so zum Beispiel das DEZA-Gebäude, das neue Bildungszentrum Pflege, der Neubau der Zentrale von Energie Wasser Bern (ewb), die Planung Weyermannshaus Ost oder der künftige Neubau des Hauses der Religionen mit der Neugestaltung des Europaplatzes.

Die Langsamverkehrspasserelle Ausserholligen ist eines der Schlüsselprojekte für die Entwicklungen im ESP Bern – Ausserholligen. Sie übernimmt die Funktion eines Verbindungsglieds zwischen dem Umsteigeknoten und dem künftigen Stadtteilzentrum am Europaplatz mit dem Arbeitsplatzentwicklungsgebiet Weyermannshaus Ost. Schon in den Richtplänen ESP Bern Ausserholligen von 1995, Fuss- und Wanderwege von 1999 und Veloverkehr von 2010 ist hier eine Schliessung des Langsamverkehrsnetzes der Stadt Bern vorgesehen.

Grundlage für den Projektwettbewerb bildet die Machbarkeitsstudie vom 20. Dezember 2010. Hierbei wurden Aussagen zur Lage, Anbindung und Konstruktion unter Berücksichtigung verschiedener Bedürfnisse und sicherheitsrelevanten Vorgaben der betroffenen Grundeigentümerschaft gemacht. So zeigt die Machbarkeitsstudie unter anderem den groben Verlauf der Passerelle entlang des Autobahnviadukts A 12 und die Anschlusspunkte an das bestehende Langsamverkehrsnetz auf.

 

Aufgabe

Für eine neue Langsamverkehrspasserelle zwischen dem Europaplatz und dem Entwicklungsgebiet Weyermannshaus Ost, die von zu Fuss Gehenden und Velo Fahrenden gleichzeitig genutzt werden kann, ist unter Beachtung der vorgegebenen Randbedingungen eine Projektstudie (Bearbeitungstiefe auf Stufe Vorprojekt) zu erarbeiten. Die Aufgabe beinhaltet:

    • den Entwurf einer Linienführung in der Situation und in der Höhenlage für eine direkte und sichere Langsamverkehrsverbindung
    • die konstruktive und statische Durchbildung der Passerelle unter Verwendung von innovativen oder erprobten, in jedem Falle wirtschaftlichen Mitteln
    • die Festlegung einer optimierten Anordnung der Stützen und deren Gründung, die Integration der Passerelle und insb. der Anschlusspunkte in den Stadtraum
    • die Festlegung einer optimierten Anbindung der Passerelle an das Langsamverkehrsnetz (insb. die Verbindung zur S-Bahnstation Stöckacker)
    • die Überprüfung, ob die Passerelle ohne Liftanlagen und nur mit Rampen behindertengerecht erstellt werden kann  
    • der Entwurf eines Beleuchtungskonzepts  

 

Gesamtpreissumme

Dem Preisgericht stehen für die Prämierung (Preise und Ankäufe) CHF 130'000.00 (exkl. MWST) zur Verfügung. Diese Gesamtpreissumme wird voll ausgerichtet, höchstens 40 Prozent davon für allfällige Ankäufe (Art. 17.3 SIAOrdnung 142 2009).

 

Projektgemeinschaften

In den Bearbeitungsteams müssen mindestens die Fachbereiche Bauingenieurwesen (federführend) und Architektur vertreten sein. Eine Beteiligung dieser Fachleute in mehreren Projektteams ist ausgeschlossen. Den Teams ist freigestellt, weitere Fachleute (z.B. aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung, Lichtplanung) beizuziehen. Für die Auftraggeberin entsteht daraus bezüglich des Folgeauftrags jedoch keine Verpflichtung. Eine Teilnahme dieser Fachleute in mehreren Teams ist möglich. In der Selektion werden nur die zwei Fachbereiche Bauingenieurwesen und Architektur bewertet.

 

Sprache

Deutsch

 

Weitere Bezugsquelle für Teilnehmerunterlagen

www.simap.ch

 

Karte

Google-Maps

Internet-Stadplan der Stadt Bern

 

Unterlagen

Dateidownload:

 

Übersichtsplan zur geplanten Linienführung der Langsamverkehrspasserelle Ausserholligen


Stadtplanung
Zieglerstrasse 62
Postfach
3001 Bern

031 321 70 10
031 321 70 30

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
08.00 – 12.00 und
14.00 – 17.00 Uhr
(Freitag bis 16.00 Uhr)

Anfahrt:

Linie 3, 10
Haltestelle Eigerplatz