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17.02.2010
Familienstadt Bern ist gut unterwegs
Der Anteil von Kindern und Jugendlichen an der Wohnbevölkerung der Stadt Bern und die Anzahl Familienhaushalte haben sich in den letzten 40 Jahren halbiert. Lebten 1970 rund 37'000 Kinder und Jugendliche (0-19 Jahre) in der Stadt Bern, sind es heute noch knapp 19'000. Mit der Demografie haben sich auch die Form, die Herkunft und die soziale Lage der Familien grundlegend geändert. Der Familienbericht 2008 zeigte auch, dass die Stadt Bern ihren familienpolitischen Handlungsspielraum gut nutzt und weitgehend ausgeschöpft hat. Als Ergebnis davon zeichnet sich allmählich eine Trendwende der demografischen Entwicklung ab. Die Stadt Bern will ihre Attraktivität für Familien erhalten und weiter ausbauen. Der Gemeinderat will deshalb das umfassende Angebot für Familien in den Bereichen Elternbildung, Frühförderung, Information und Quartierarbeit in den Stadtteilen fördern. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei Einelternfamilien, Familien mit Migrationshintergrund und Familien, die ihre älteren Angehörigen pflegen. Die Legislaturplanung des Gemeinderates sieht vor, dass bis 2012 jedes Kind, das eine familienergänzende Kinderbetreuung braucht, einen Platz hat und sich die Wartezeiten für einen Betreuungsplatz entsprechend verkürzen. Zu diesem Zweck ist geplant, die Tagesstätten für Kinder und Jugendliche in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Zentral für die weitere demografische Entwicklung sind auch künftig die Wohnbaupolitik der Stadt Bern und die Fortsetzung der Wohnumfeld-Verbesserung. Im Wohnungsbau haben grosse Wohnungen und zeitgemässe Familienwohnungen gemäss Strategie 2020 des Gemeinderats Priorität. Wohnüberbauungen wie in Brünnen oder das Projekt „Viererfeld“ weisen in diese Richtung. Der Gemeinderat legt auch grossen Wert auf ein verbessertes Wohnumfeld für Kinder. So ist in den Legislaturrichtlinien zum Beispiel vorgesehen, rund 20 neue Begegnungszonen zu schaffen.
Informationsdienst der Stadt Bern
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