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15. Mai 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 164

Stadtpolizei und Berufsfeuerwehr Bern teilen mit:

Wasserstand unvermindert hoch

pid. Seit Samstag Morgen, 08.00 Uhr, hat sich der Wasserstand in der Aare bei Bern vorläufig eingepegelt; der aktuelle Stand liegt bei 504.58 Meter über Meer. Wenn das Wetter trocken bleibt, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Wasserstand stabil bleibt.<p> In der Nacht auf Samstag haben sich keine weiteren Schadenplätze ergeben; die bestehenden Krisengebiete in der Stadt haben sich jedoch teilweise weiter ausgedehnt. Nach wie vor vom Hochwasser betroffen sind die folgenden Gebiete: Marziliquartier, Dalmazi-Tierpark, Mattequartier und Altenbergquartier. Die Wehrdienste der Stadt Bern, unter der Mithilfe der Rekrutenkompanie 376 aus Genf, konzentrieren sich in erster Linie auf den Personenschutz. Bis zur Zeit sind keine Personen als verletzt oder vermisst gemeldet worden. Als zweiter wichtiger Punkt wird versucht, lebenswichtige Funktionen wie Grundwasserversorgung und Infrastruktur zu erhalten.<br> Weiter bemühen sich die zuständigen Dienste, die Stromversorgung soweit als möglich aufrecht zu erhalten. Während des heutigen Tags wird zudem versucht, das ausgeuferte Wasser im Schach zu halten; pro Stunde werden bis zu 500 Sandsäcke abgefüllt.<p> Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend die signalisierten Sperrgebiete zu beachten und diese nicht zu betreten. Eltern und Erziehungspersonen werden darauf aufmerksam gemacht, dass in den überschwemmten Gebieten teilweise die Senklochdeckel fehlen. Diese unsichtbaren Schächte bedeuten für spielende Kinder eine grosse Unfall- respektive Ertrinkungsgefahr.<p> Bisher wurden in der Matte insgesamt 113 Personen durch die Polizei und die Wehrdienste evakuiert. Die meisten Personen haben bei Verwandten und Bekannten Unterschlupf gefunden. Nur ein kleiner Teil hat die Hilfe der städtischen Fürsorge angenommen.<p> Das Sorgentelefon welches seit Samstag Morgen in Betrieb ist, wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt 127 Mal angerufen. Es bleibt bis auf weiteres in Betrieb und ist unter der Nummer 321 22 22 zu erreichen.<p> Der nächste Rapport der Einsatzleitung findet um 14.00 Uhr statt. Die Medien werden anschliessend über den neusten Stand der Entwicklung informiert.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

bg

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