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15. Mai 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 166

Stadtpolizei und Berufsfeuerwehr Bern teilen mit:

Wasserstand gleichbleibend

pid. (15.30 Uhr) Der aktuelle Wasserstand der Aare ist zur Zeit etwa gleichbleibend; er schwankt zwischen 504.58 und 504.56 Meter über Meer. Nach wie vor haben sich keine neuen Krisengebiete gebildet.

Zur Zeit befinden sich gut 500 Personen von Berufsfeuerwehr, Brandcorps, Nachtwache, Zivilschutz, Sanitätspolizei und Stadtpolizei in verschiedenen Ablösungen im Einsatz. Dazu kommen rund 80 Angehörige der Armee, welche ebenfalls in verschiedenen Schichten rund um die Uhr arbeiten. Die Einsatzleitung rechnet damit, dass die aktuelle Hochwassersituation mindestens eine Woche anhalten wird.

Durch die Wehrdienste, Bewohnerinnen und Bewohner sind erste grosse Schäden an Mobiliar und Fahrhabe festgestellt worden. Weitere massive Schäden an Gebäuden sind zu erwarten. Die genaue Schadenhöhe, welche in die Millionen gehen wird, kann zur Zeit noch nicht beziffert werden.

Im Zusammenhang mit der Stromversorgung ist in den betroffenen Gebieten für die nächste Zeit mit grossen Problemen zu rechnen. Die Trinkwasserversorgung der ganzen Stadt Bern ist nicht gefährdet. Teilweise bereitet jedoch die Abwasserentsorgung Schwierigkeiten. Aus diesen Gründen und der im Moment noch nicht absehbaren Dauer der Situation empfehlen die Wehrdienste der Mattebevölkerung, vorübergehend bei Verwandten und Bekannten Unterkunft zu beziehen. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten bietet die städtische Fürsorge an. Das Sorgentelefon unter der Nummer 321 22 22 gibt Auskunft.

Die Polizei fordert die Bevölkerung eindringlich auf, die markierten Sperrgebiete nicht zu betreten: es besteht Lebensgefahr! Weiter sollten die Fahrzeuge der Wehr- und Rettungsdienste nicht durch Schaulustige und deren Fahrzeuge behindert werden.

Der nächste Rapport der Einsatzleitung findet um 20.00 Uhr statt. Die Medien werden im Anschluss daran über den neusten Stand orientiert.

Polizeikommando der Stadt Bern

bg

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