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16. Mai 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 170

Stadtpolizei und Berufsfeuerwehr teilen mit:

Zwischenbilanz der Einsatzleitung zur Hochwassersituation an der Aare

pid. (17.15 Uhr) Am vierten Tag nach Einsetzen des Hochwassers an der Aare stehen rund 500 Mann der Wehr- und Rettungsdienste der Stadt Bern, verschiedener Ämter und Dienststellen von Stadt und Kanton sowie 80 Mann einer Armeeeinheit ablösungsweise im Einsatz. Trotz einem rund um die Uhr andauernden Grosseinsatz der Einsatzkräfte mit 46 Pumpen und rund 18'300 Sandsäcken haben die Wassermassen an privaten und öffentlichen Gebäuden sowie an der technischen Infrastruktur enormen Schaden angerichtet, dessen Höhe zur Zeit noch nicht beziffert werden kann. 116 Personen wurden bis jetzt aus gefährdeten Liegenschaften evakuiert. Aufgrund der momentanen Hochwassersituation mit einem Rekordpegelstand der Aare von 504.63 Meter ü. Meer rechnet die Einsatzleitung damit, dass sich der Einsatz bis nach Pfingsten erstrecken wird.<p> Neben der Rettungstruppen - Rekrutenkompanie III / 76 aus Genf beteiligen sich an der Hilfsaktion Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Nachtwache, Brandcorps, Stadt- und Sanitätspolizei, Zivilschutz und Quartieramt, Elektrizitätswerk, Gas- und Wasserwerk, Strasseninspektorat, Tiefbauamt, Fürsorge- und Gesundheitsdienst, Regierungsstatthalteramt, Wasser- und Energiewirtschaftsamt sowie Wasser- und Pontonierfahrvereine aus dem Raume Bern.<p> An Fahrzeugen, Gerätschaften und Material stehen im Einsatz: 35 Einsatz- und Transportfahrzeuge inkl. Anhänger, 46 Pumpen, 6 Beleuchtungssets, 547 Tonnen Sand (304 m3), 18'300 Sandsäcke, mehrere Kilometer Schlauchmaterial sowie mobile WC-Kabinen.<p> Bei der Dalmazibrücke steht zudem vorsorglich ein Löffelbagger in Bereitschaft, um die Brücke von allfälligem Treibholz zu befreien.<p> Das Schadengebiet erstreckt sich der Aare entlang vom Tierpark Dählhölzli bis zum Stauwehr Engehalde. Hauptschadengebiete haben sich gebildet im Tierpark Dählhölzli, Marzili, Matte und Altenberg.<p> Insgesamt 116 Personen wurden von der Polizei und den Wehr- und Rettungsdiensten aus gefährdeten Liegenschaften evakuiert. 12 der evakuierten Personen werden zur Zeit durch den städtischen Fürsorgedienst betreut.<p> Von den Wassermassen besonders in Mitleidenschaft gezogen worden sind bisher, neben vielen privaten und öffentlichen Gebäuden, der Tierpark Dählhölzli und das Marzilibad; das Abwasser-Pumpwerk Nydegg; verschiedene Gewerbebetriebe; Strom-, Gas-, Wasser-, Abwasser- und Telefoninfrastrukturen sowie Fahr- und Gehwege. An verschiedenen Stellen im Einsatzgebiet stehen zudem Heizoeltanks, Heizungen, Elektroverteilungen und Fahrzeuge unter Wasser.<p> Neben vielen Strassen und Gehwegen in den betroffenen Schadengebieten wurden aus Sicherheitsgründen auch die Dalmazibrücke sowie der Schönau-, Altenberg- und Seftausteg mit einer generellen Sperrung belegt.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

Gu

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