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16. Mai 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 172

Stadtpolizei und Berufsfeuerwehr Bern teilt mit:

Geschiebe lässt Aare weiter ansteigen

pid. Während der Pegelstand der Aare am Sonntag auf dem Rekordhoch von 504.63 Metern konstant blieb oder gar leicht rückläufig war, stieg das Wasser im Matte-Quartier nochmals leicht an. Die Ursache dieses neuen Anstiegs liegt im Geschiebe, das die Aare mit sich führt, und in Bereichen ablagert, in denen die Strömung weniger stark ist. Dies ist vor allem oberhalb der Schwellen der Fall, wo die Aare breiter ist und daher ruhiger fliesst. Hydrologen rechnen damit, dass die Aare in diesem Bereich täglich 2 bis 3cm Flussboden auffüllt, womit bei konstanter Wassermenge der Pegelstand eben entsprechend steigt. Weil nur ein massiver Rückgang der Wassermenge zu einem Rückgang der Geschiebemenge führen würde, muss in nächster Zeit - bei gleichbleibender Wassermenge - mit einem weiteren Anstieg der Aare im Bereich der Matte gerechnet werden. Gegenmassnahmen sind schwierig: Ein Ausbaggern des Flussgrundes kommt aus Sicherheitsgründen momentan nicht in Frage und wäre in Anbetracht der riesigen Geschiebemengen auch nicht möglich. Die Wehrkräfte konzentrieren ihre Einsätze auf die Verstärkung beschädigter Böschungen, Wege, Trottoirs und Strassen. Mit Sandsäcken werden kritische Stellen beschwert, damit der Wasserfluss und damit das Auswaschen und Wegschwemmen vermindert werden kann. Entsprechende Arbeiten sind entlang der Schönau, des Marzilis, im Bereich der Schifflaube und entlang der Altenbergstrasse im Gang und werden in der Nacht fortgesetzt.<br> Mit diesen arbeitsintensiven Arbeiten stossen die Wehrkräfte an ihre Grenzen: Zur Zeit laufen deshalb Abklärungen mit umliegenden Gemeinden für den Einsatz weiterer Feuerwehrkräfte.<br> Das GWB hat auch heute das Trinkwasser der Stadt Bern überprüft und keinerlei Anzeichen auf eine Verschmutzung festgestellt. Nachdem am Samstag die Gasleitung entlang der Altenbergstrasse vorsorglich abgestellt worden ist, konnte mit einer oberirdischen Leitung die Gasversorgung am Sonntag Nachmittag für 50 Liegenschaften entlang der Altenbergstrasse wieder sichergestellt werden.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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