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18. Mai 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 178

Stadtpolizei und Berufsfeuerwehr Bern teilen mit:

Schlechte Prognose für die kommenden Tage

pid. (10.30 Uhr) Nachdem der Wasserstand in Bern in der Nacht auf Dienstag stetig gefallen ist, befindet er sich nun auf einer Höhe von 504.21 Meter über Meer. Aus diesem Stand dürfen jedoch keine falschen Schlüsse gezogen werden: Durch die Schneeschmelze nehmen die Zuflüsse in die Seen wiederum deutlich zu; ebenso ist für die nächsten Tage mit Niederschlägen zu rechnen. Es muss deshalb für den kommenden Donnerstag und Freitag mit einem erneuten Ansteigen des Wasserstands in Bern gerechnet werden. Zusätzlich werden weitere Geschiebefrachten (Kies, Sand und Geröll) erwartet. Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist an allen neuralgischen Stellen höchste Alarmbereitschaft zu erstellen.<p> Aus diesen Gründen legen die Wehrdienste die Schwerpunkte nicht auf das Auspumpen und Trockenlegen von einzelnen Kellern und Gebäudeteilen, sondern auf die Verstärkung der bestehenden Wassersperren an den besonders gefährdeten Stellen. Weiter werden Geräte und Maschinen gewartet, um gegen einen neuen Wasserhochstand gewappnet zu sein. Die Wehrdienste, welche pausenlos im Einsatz stehen, danken der betroffenen Bevölkerung für das Verständnis.<p> Das Trinkwasser in der Stadt Bern kann nach wir vor unbedenklich genossen werden; das GWB prüft die Qualität des Wassers ständig. Dank der Wiederinstandstellung des Pumpwerks Nydegg hat sich die heikle Abwassersituation in der Matte entschärft. Das EWB arbeitet ebenfalls auch Hochtouren, um in der Matte eine provisorische Stromversorgung der Versorgungsstützpunkte einzurichten.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

bg

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