Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

15. Juli 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 277

Das Untersuchungsrichteramt und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Ostring 60: Täter noch flüchtig

Der mutmassliche Täter, Ampikaipakan KOKILAN-SINNATHAMBI, ein 30-jähriger Tamile, der am Mittwoch Abend in seiner Wohnung eine 36-jährige Sozialarbeiterin niedergestochen hat, ist noch flüchtig. Das Opfer befindet sich in der Zwischenzeit ausser Lebensgefahr.

pid. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in Anwesenheit der Sozialarbeiterin zwischen dem mutmasslichen Täter und seiner Ehefrau zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Tamile ein Messer behändigte und die Sozialarbeiterin mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzte. Die Sozialarbeiterin war anwesend, weil die Ehefrau sie gebeten hatte, ihr beim Lösen ehelicher Probleme mit ihrem Mann behilflich zu sein. Während die Ehefrau über den Balkon der Parterrewohnung in ein nahegelegenes Gebäude flüchtete und um Hilfe suchte, gelang es dem Opfer, die Wohnung zu verlassen. Es wurde von einer Privatperson in das Sonnenhofspital geführt, wo es notfallmässig operiert wurde. Vom Täter, der laut Zeugenaussagen mit dem Tram Richtung Innenstadt geflüchtet sein soll, fehlt noch jede Spur. Das vermutete Tatmesser konnte in der Wohnung sichergestellt werden.<br> Ampikaipakan KOKILAN-SINNATHAMBI ist 30 Jahre alt, 1.70 Meter gross, von kräftiger Statur mit Bauchansatz, dunklem Teint, mit sehr kurz geschnittenen schwarzen Haaren, wulstigen Lippen, einer markanten Nase und dunklen Augen. Im linken Ohr trägt er einen goldfarbenen Ohrring, dazu eine goldene Halskette mit Anker. Zur Tatzeit trug er ein dunkelgrünes T-Shirt mit weissen Punkten und eine schwarze Trainerhose mit seitlich angebrachten roten Längsstreifen. Ampikaipakan KOKILAN-SINNATHAMBI spricht gebrochen Deutsch und trägt ein Natel der Marke Nokia auf sich.<br> Die weiteren Ermittlungen haben ergeben, dass der Gesuchte in Deutschland Familienangehörige und Bekannte hat. Daraus hat sich der Verdacht ergeben, dass sich Herr Kokilan möglicherweise bei ihnen zugezogen oder versteckt hat.<br> Hinweise und Beobachtungen nimmt die Stadtpolizei Bern, Telefon 0041 31 321 21 21, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile