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16. Oktober 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 396

Das Untersuchungsrichteramt und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Messerstecherei

pid. Am Samstag morgen wurden drei Personen in den Liegenschaften Sandrainstrasse 16 und 18 von einem 34-jährigen Schweizer bei einer Messerstecherei verletzt.

Nachdem der Täter in den frühen Morgenstunden an der Sulgeneck-/Sandrainstrasse diverse Autoreifen zerstochen hatte, begab er sich in die Liegenschaft Sandrainstrasse 16. Dort geriet er mit einer 26-jährigen Schwarzafrikanerin in Streit, in dessen Verlauf er sie mit einem Messer leicht verletzte. Einige Zeit später begab er sich an die Sandrainstrasse 18. Es kam wiederum zu einem Streit mit einer Liebesdienerin. Die 55-jährige Frau wurde vom Täter ebenfalls mit Messerstichen leicht verletzt. Als der 35-jährige Sohn seiner Mutter zu Hilfe kommen wollte, versetzte ihm der Täter mit dem Messer mehrere Stiche in den Oberkörper und verletzte ihn dabei erheblich. Der Mann, welcher von der Sanitätspolizei hospitalisiert wurde, befindet sich ausser Lebensgefahr. Die beiden Frauen konnten das Spital nach ambulanter Behandlung verlassen. Beim Eintreffen der Polizeibeamten sass der Täter im Treppenhaus der Liegenschaft Sandrainstrasse 18 und liess sich ohne Gegenwehr festnehmen. Der Mann, welcher unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, ist geständig. Nach seinen Angaben habe er bereits vor den Vorfällen an der Sandrainstrasse, auf der Kleinen Schanze einen unbekannten Mann angegriffen und mit dem Messer verletzt. Das Motiv für die begangenen Taten und die genauen Tathergänge sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Die Stadtpolizei Bern bittet den unbekannten Mann oder Zeugen, welche Angaben zum Vorfall machen können, sich unter der Telefonnummer 321 21 21 zu melden.

Polizeikommando der Stadt Bern

rs

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