Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

8. Dezember 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 36

Das Feuerwehrkommando der Stadt Bern teilt mit:

Neue Einsatzfahrzeuge für die Berufsfeuerwehr

bfb. Mit der Indienststellung einer Autodrehleiter, eines Tanklöschfahrzeuges und eines Kleinalarmwagens konnte dieser Tage die Erneuerung des Fahrzeugparks der Berufsfeuerwehr abgeschlossen werden. Die von den Stadtbehörden 1998 bewilligten Beschaffungskosten von insgesamt rund 1.8 Mio Franken werden von der Gebäudeversicherung des Kantons Bern zu 30% mitgetragen.

Mit der neuen Autodrehleiter IVECO-Magirus DLK 23-12 niedrige Bauart verfügt die Berufsfeuerwehr erstmals über ein Hubrettungsfahrzeug mit einer gelenkten Hinterachse und einem festmontierten Arbeits- und Rettungskorb. Diese beide Neuerungen bedeuten eine erhebliche Verbesserung beim Einsatz in engen Verhältnissen und eine rasche Einsatzbereitschaft auf dem Schadenplatz. Die verbesserte Motorleistung (345 DIN-PS) erlaubt zudem ein problemloses Schritthalten mit den leistungsstarken Tanklöschfahrzeugen bei der Ausfahrt im Verbund. Mit der Neubeschaffung werden zwei Autodrehleitern mit Jahrgang 1972 und 1981 ersetzt. Sparmassnahmen und die gute Situation bezüglich Hubrettungsfahrzeuge in der Region Bern führen dazu, dass die Berufsfeuerwehr künftig nur noch über zwei Autodrehleitern verfügt. Die bisher bewährte Konzeption, zwei Löschzüge als taktische Einheit zur Brandbekämpfung bereitzuhalten, bleibt damit erfüllt.<p> Das neue Tanklöschfahrzeug SCANIA P124CB entspricht dem modernsten Stand der Löschtechnik und zeichnet sich aus durch zwei leistungsfähige Löschpumpen und einen 3'200 Liter Wasser fassenden Löschtank. Es ersetzt das älteste bei der Berufsfeuerwehr im Dienst stehende Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1980, welches künftig bei der Freiwilligen Feuerwehrkompanie 4 (Bottigen/Riedbach/Riedern) anstelle eines bald 30-jährigen Tanklöschfahrzeuges eingesetzt wird.<p> Der bisherige bald 20-jährige Kleinalarmwagen musste aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen werden. An seiner Stelle musste vorübergehend ein viel kleineres und wenig geeignetes Fahrzeug als Übergangslösung eingesetzt werden. Mit dem neu beschafften Kleinalarmwagen vom Typ MERCEDES-BENZ 412-D Sprinter verfügt die Berufsfeuerwehr nun über ein Hilfeleistungsfahrzeug, das nach den neuesten technischen Errungenschaften konzipiert worden ist. Es ist eines der meistbenutzten Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und kommt vorwiegend bei der Personenbefreiung aus Liften, Rettung von Kleintieren, Elementarschäden sowie zum Öffnen bzw. Verschalen von Fenstern und Türen zum Einsatz.<p>

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile