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23. August 2000 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 272

Der Regierungsstatthalter, die Berufsfeuerwehr, Sanitätspolizei und Stadtpolizei Bern teilen mit:

Flutwelle blieb aus

pid. Nachdem heute Mittwoch Abend, um 18.40 Uhr, mehrere Meldungen bei den Stadtberner Rettungs- und Wehrdiensten eingegangen sind, wonach sich nach einer aussergewöhnlichen Schleusenöffnung in Thun eine Flutwelle auf Bern bewegt, beorderten die Sanitätspolizei, die Berufsfeuerwehr und die Stadtpolizei Bern alle verfügbaren Mittel an die Aare, um Badende und Fussgänger zu warnen. Die Badebetriebe wurden informiert, und entlang der Aare warnte die Stadtpolizei über Lautsprecher vor dem bevorstehenden Hochwasser. Die Sanitätspolizei hatte ein Rettungsboot im Einsatz. Wegen der Gefahr von Schwemmholz bezog die Berufsfeuerwehr neuralgische Orte, brauchte aber nicht zu intervenieren. Dafür säumten Tausende von Schaulustigen die Ufer der Aare oder hielten sich auf den Brücken auf. Es zeichnete sich bald einmal ab, dass sich die "Flutwelle" bis Bern stark verflachen würde, was die Pegelstände in der Schönau bestätigten: Während die Aare um 19 Uhr noch auf einem Stand von 502.36 Metern über Meer war, erreichte sie kurz vor 21 Uhr einen Höchststand 502. 97 Metern - also 61cm über dem Normalstand.<br> Um 21.15 Uhr konnten die Rettungs- und Wehrdienste Entwarnung geben. Zur Zeit liegen keine Meldungen über personelle oder materielle Schäden vor. Im Raum Bern standen insgesamt ca. 40 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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