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11. Dezember 2000 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 407

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Einbrecher dank DNA-Profil-Datenbank ermittelt

pid. Das seit Anfang Juli 2000 durch den Bund probeweise betriebene DNA-Profil-Informationssystem verzeichnet die ersten beiden Treffer. Mit Hilfe der Datenbank konnten die von der Stadtpolizei Bern gesicherten biologischen Spuren aus zwei ungeklärten Einbrüchen zwei Tätern zugeordnet werden. Die DNA-Profile der beiden Einbrecher waren wegen anderer Delikte bereits in der DNA-Profil-Datenbank des Bundes enthalten.<p> Die Stadtpolizei Bern hatte nach zwei Einbrüchen auf Gemeindegebiet an den Tatorten biologische Spuren gesichert. Sie liess diese Spuren daraufhin analysieren und in das DNA-Profil-Informationssystem aufnehmen. Die Koordinationsstelle am Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich verglich die neuen Daten mit der bestehenden Datenbank und stellte fest, dass die DNA-Profile dieser Spuren bereits im Informationssystem vorhanden sind. In der Folge konnten die AFIS Services des Bundesamtes für Polizei - sie sind zuständig für die Verknüpfung der DNA-Profile mit den Personendaten - diese DNA-Profile den nun überführten Einbrechern zuordnen. Ihre DNA-Profile waren wegen anderer Straftaten durch die Polizei erkennungsdienstlich erhoben und im Informationssystem des Bundes gespeichert worden. Die Stadtpolizei Bern konnte damit zum ersten Mal in der Schweiz Straftaten mit Hilfe des vom Bund seit dem 1. Juli 2000 probeweise betriebenen DNA-Profil-Informationssystems aufklären. Bisher konnten die DNA-Profile von biologischen Spuren und tatverdächtigen Personen nur im Direktvergleich geprüft und einander zugeordnet werden. Mit der DNA-Datenbank kann die Effizienz in der Strafverfolgung somit weiter gesteigert werden.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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