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9. Oktober 2001 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 23

Das Regierungsstatthalteramt und das Feuerwehrkommando der Stadt Bern teilen mit:

Dachstöcke im Nordquartier durch Grossfeuer verwüstet

bfb. Bei einem Grossbrand im Berner Nordquartier wurden am Dienstagabend die Dachstöcke eines Wohnblocks stark in Mitleidenschaft gezogen. 45 Bewohner mussten von den Einsatzkräften evakuiert werden; Verletzte sind jedoch nicht zu beklagen. Der Sachschaden lässt sich noch nicht genau beziffern, doch dürfte dieser nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Franken betragen. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.

Bei der Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr gingen um 19.30 Uhr gegen 40 Anrufe über einen Dachstockbrand bei der Verzweigung Stand- /Elisabethenstrasse ein. Beim Eintreffen der mit zwei Tanklöschfahrzeugen und einer Autodrehleiter ausgerückten Einsatzmannschaft stand der Dachstock der Liegenschaft Elisabethenstrasse 55 bereits in Vollbrand. Noch vor Aufnahme der Löscharbeiten griffen die Flammen auf die benachbarten Dachstöcke der Liegenschaften 53 und 57 über, worauf die Einsatzleitung ein weiteres Tanklöschfahrzeug, eine zusätzliche Autodrehleiter und das Atemschutzfahrzeug als Verstärkung anforderte. Der 24 Mann starken Einsatztruppe gelang es nach rund einer halben Stunde, das Grossfeuer mit insgesamt 5 Leitungen über die Treppenhäuser und die beiden Autodrehleitern unter Kontrolle zu bringen. <p> Die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches in ihren Wohnungen aufhaltenden 45 Personen konnten von den Einsatzkräften evakuiert und unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden von Angehörigen der Sanitätspolizei sowie von Notfallseelsorgern in zwei bereitgestellten Bussen der BERNMOBIL betreut. Eine weitere Bewohnbarkeit der in Mitleidenschaft gezogenen und der Stadt gehörenden Liegenschaften wird zur Zeit von Fachleuten abgeklärt. <p> An den Dachstöcken entstand beträchtlicher Schaden, wobei der Dachstock der Liegenschaft 55 vollständig und derjenige des Hauses 57 auf seiner halben Länge beschädigt wurde. Die darunterliegenden Wohnungen erlitten teilweise Schäden durch Löschwasser. Verschiedene vor dem Brandobjekt parkierte Fahrzeuge wurden zudem von herunterfallenden Ziegeln in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Franken belaufen. <p> Die Brandursache ist noch nicht geklärt; eine Untersuchung durch die Stadtpolizei ist im Gang. Die Ablösch- und Räumungsarbeiten wurden der Feuerwehrkompanie 1 und 2 des Brandcorps übertragen und dürften bis in die Morgenstunden dauern. Der Verkehr wurde, mit Ausnahme von BERNMOBIL, vorübergehend von der Stadtpolizei umgeleitet.

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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