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17. März 2002 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 62

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

3. Antifaschistischer Abendspaziergang: Polizeieinsatz nach Sachbeschädigungen

pid. Gestern Samstag Abend, um 20.30 Uhr, versammelten sich rund 600 Personen bei der Heiliggeistkirche in Bern zum dritten antifaschistischen Abendspaziergang. Kurz nach Umzugsbeginn in der Spitalgasse stiessen zusätzlich rund 1000 Personen zur Kundgebung dazu. Während des nachfolgenden Umzugs der via Marktgasse über die Kramgasse in die Gerechtigkeitsgasse führte, kam es zu massiven Sprayereien an Fahrzeugen, Fassaden, Fahrzeugen von BernMobil und Schaufensterscheiben; der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken. Aus diesem Grund entschloss sich die Polizei, den Demonstrationszug nicht in den unteren Bereich der Junkerngasse einmarschieren zu lassen. Durch mehrere vermummte Chaoten wurde versucht, die Polizeisperre zu durchbrechen. In der Folge setzten die Polizisten Gummischrot und Reizstoff ein, um die Personen zu stoppen; 14 Personen wurden dabei zwecks Personenkontrollen festgenommen. Kurze Zeit später versuchten erneut einige Demonstranten die Sperre Richtung Junkerngasse zu durchbrechen. Dabei kam es zu einer Kollision zwischen dem Wasserwerfer und einem Demonstranten. Er blieb unverletzt und weigerte sich, zwecks Kontrolle ins Spital geführt zu werden. Zwischenzeitlich wurde durch die Polizei die Kreuzgasse gegen die Kramgasse abgesperrt. Den Demonstranten wurde angeboten, die Altstadt über die Nydeggbrücke - nach erfolgter Personenkontrolle - verlassen zu können; sie weigerten sich und setzten sich rund eine Stunde auf die Fahrbahn. Danach wurde die Sperre bei der Kreuzgasse - trotz Einsatz von Gummischrot und Reizstoff - durchbrochen und die Menge zog via Zytglogge, Marktgasse, Spitalgasse über den Bahnhofplatz gegen die Reithalle. Beim Bollwerk, wo es erneut zu einem Einsatz von Gummischrot und Reizstoff kam, gelang es der Polizei rund 100 Personen anzuhalten. Die Angehaltenen setzten sich auf die Fahrbahn und skandierten Parolen gegen den Faschismus. 19 der am Boden sitzenden Personen wurden zur näheren Kontrolle in die Polizeikaserne geführt; anschliessend wurde die Polizeisperre aufgelöst, so dass die anderen Personen abziehen konnten. Im Verlauf der Nacht auf den Sonntag wurden alle angehaltenen Personen - total 33 -aus der Polizeikaserne entlassen.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

bg

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