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24. April 2002 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 103

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Fussballspiel YB - Basel; Konfrontation mit Reithalle verhindert

pid. Das Fussballmeisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel konnte aus polizeilicher Sicht trotz verschiedener kritischer Situationen erfolgreich gemeistert werden. Während der Aufmarsch der ca. 1200 mit der Bahn angereisten Basler Fans geordnet verlief, kam der Abendverkehr im Neufeld praktisch zum Erliegen. Die zur Verfügung stehenden Parkplätze waren, nachdem auch viele Basler Fans mit den Autos angereist kamen, rasch belegt, so dass vielerorts wild parkiert wurde. Ca. 40 Automoibilisten benützten den Pannenstreifen der Autobahnausfahrt Neufeld gar als Parkfläche (...).<br> Kurz vor Spielbeginn mussten vier Basler Fans festgenommen werden; zwei, weil sie stark alkoholisiert randalierten und zwei, weil sie mit einem nationalen Stadionverbot belegt waren. Schwierig erwies sich die Situation im Sektor B der Basler Fans kurz vor Spielende: die Fans überstiegen die Abschrankung zum Spielfeld und konnten von den "Broncos" nur mit Mühe zurückgehalten werden. Als nach Schlusspfiff die Basler Fans das Spielfeld stürmten, konzentrierte sich die Stadtpolizei Bern einerseits auf den Abmarsch der Berner Fans und versuchte gleichzeitig eine Konfrontation der beiden Hooliganszenen zu verhindern.<br> Schliesslich versuchten trotzdem ca. 1000 Personen auf der Neubrückstrasse Richtung Reithalle zu marschieren. Sie konnten beim Bierhübeli in die Mittelstrasse abgedrängt werden, von wo aus einzelne Gruppen wiederum auf Nebensträsschen versuchten, Richtung Reithalle zu gelangen. Es zeichnete sich ab, dass sowohl Berner wie Basler Hooligans gemeinsam gegen die Reithalle vorgehen wollten. Dabei war die Reithalle schon bei der Einfahrt des Zuges aus Basel Ziel der Fans, indem sie aus dem fahrenden Zug Feuerwerkskörper auf das Gebäude warfen.<br> Später marschierten ca. 100 Hooligans wieder Richtung Bollwerk. Die Stadtpolizei hinderte sie an einem weiteren Vorrücken und konnte 23 Personen anhalten. Gegen 23 Uhr stellte die Stadtpolizei schliesslich keine Aktivitäten mehr fest. <br> Zu grösseren Sachbeschädigungen kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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