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27. April 2003 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 125

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Resistance Camp II: Versprechen nicht eingehalten, Vertrauen missbraucht

pid. Nachdem am Samstag Abend zwischen Verantwortlichen des Resistance Camps und der Polizei eine einvernehmliche Lösung für die Durchführung des Camps gefunden werden konnte, kam es in der Nacht zu Scharmützeln mit der Polizei und zu massiven Lärmbelästigungen durch die Aktivisten, die bis in den Sonntag Vormittag anhielten.
Nach 20 Uhr und später, um 22 Uhr, begaben sich je ca. 50 Demonstrantinnen und Demonstranten über den Schönausteg vor die amerikanische Botschaft, demonstrierten lautstark und warfen Steine und Flaschen. In der Zwischenzeit hielten sie sich bei ihren Zelten unter der Monbijoubrücke auf und hörten oft überlaut Musik. Von der Anwohnerschaft gingen bei der Stadtpolizei Bern viele Lärmklagen ein.
Nach zwei Uhr wurde die Polizei beim Schönaussteg massiv angegriffen und mit Steinen und Flaschen beworfen, dabei erlitten drei Polizisten leichte Verletzungen. Die Polizei setzte Gummischrot ein. Die Scharmützel zogen sich bis gegen vier Uhr hin. Ein Demonstrant konnte angehalten werden.
Am Sonntag Vormittag intervenierte die Stadtpolizei und forderte die Anwesenden auf, das Camp zu räumen, worauf es zu einem geordneten Abzug kam.
Fazit: So friedlich am Samstag Nachmittag die Kundgebung und der anschliessende Bezug des Camps verlief, so enttäuschend war das Verhalten der zurückgebliebenen Hitzköpfe während der Nacht. Mit ihrem lauten Verhalten haben sie nicht nur das Recht der Anwohnerschaft auf eine ungestörte Nachtruhe aufs gröbste verletzt, sie haben das Vertrauen des Gemeinderates missbraucht und das Versprechen für einen geordneten Betrieb klar gebrochen.

Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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