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13. Juli 2003 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 220

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Reithalle: erneute Gewalt gegen die Polizei

pid. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei auf der Schützenmatte mehrmals von bis zu ca. 40 Autonomen aus der Reithalle mit Petarden, Steinen und Flaschen angegriffen. Die Vermummten zündeten Container an und errichteten auf der Schützenmattstrasse eine Strassensperre. Ein Polizist wurde durch einen Pflasterstein am Knie getroffen. Ueber Sachschäden liegen noch keine Angaben vor; mehrere Fahrzeuge dürften durch die Flaschen- und Steinwürfe beschädigt worden sein. Die Polizei setzte Gummischrot und Reizstoff ein.

Während einer Kontrolle der Drogenszene vor der Reithalle wurden um ca. 01.30 Uhr die Polizisten von ca. 20 Vermummten attackiert und mit Steinen und Flaschen beworfen. Dabei wurde das Einsatzfahrzeug beschädigt.<br> Um 2 Uhr sollte ein Patrouillenfahrzeug an die Engehaldestrasse ausrücken, wurde aber am Kleeplatz, wo es wegen Rotlichts wartete, von ca. 10 Vermummten angegriffen.<br> Kurze Zeit später stand unter der Eisenbahnbrücke ein Container in Vollbrand. Die Polizei zog nun weitere Kräfte zusammen und versuchte, den Brand zu löschen. Dabei wurden sie von ca. 40 vermummten Autonomen attackiert. Diese warfen nun nicht nur mit Steinen und Flaschen, sondern gaben gezielte Petardenschüsse auf die Polizisten ab. Die Polizei setzte Gummischrot und Reizstoff ein. Nach dem Rückzug der Polizei errichteten die Autonomen auf der Schützenmattstrasse eine Strassensperre, die sie ebenfalls anzündeten. Während die Polizei den Verkehr sperrte und umleitete, wurde sie erneut mit Petarden beschossen. Erst mit dem Einsatz der gesamten Belagschaft zogen sich die Vermummten in die Reithalle zurück, und die Polizei konnte die Sperre entfernen.<br> Weil der Container erneut Feuer gefangen hatte, musste die Feuerwehr beigezogen werden. Unter Polizeischutz reinigten schliesslich auch Mitarbeitende des Strasseninspektorats die von Glasscherben übersähte Strasse, bevor sie gegen 5 Uhr dem Verkehr wieder übergeben werden konnte.<br> Die Stadtpolizei hat rechtliche Schritte gegen die Aktivisten eingeleitet. Geschädigte Automobilisten werden aufgefordert, ebenfalls Strafanzeige einzureichen.<br> Während des Einsatzes bei der Reithalle gingen auf der Einsatzleitzentrale der Stadtpolizei Bern verschiedene Lärmklagen, vorab aus der Innenstadt, ein. Diesen Klagen konnte, weil die Einsatzkräfte gebunden waren, leider nicht nachgegangen werden.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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