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20. Mai 2004 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 25

Das Regierungsstatthalteramt und das Feuerwehrkommando der Stadt Bern teilen mit:

Explosion im Weyermannshaus fordert sechs zum Teil Schwerverletzte und Schaden in Millionenhöhe

bfb. Bei der Explosion in einem Mehrfamilienhaus im Weyermannshausquartier am Donnerstagmorgen wurden sechs Personen zum Teil schwer verletzt; es entstand Schaden in Millionenhöhe. Die Explosionsursache ist zur Zeit noch unbekannt.

Am Donnerstagmorgen wurde die Berufsfeuerwehr um 08.45 Uhr durch zahlreiche Notrufmeldungen über eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus an der Murtenstrasse 137 informiert.<p> Die ausgerückten Einsatzkräfte sichteten ein zweiseitig angebautes Mehrfamilienhaus, dessen Dach vollständig zerstört und in Teilbereichen des obersten Geschosses eingestürzt war. Zudem wiesen sämtliche Wohnungen des gesamten Gebäudes schwere Schäden auf.<p> Bei der unmittelbar eingeleiteten Suchaktion nach verschütteten Personen und Tieren konnten die Feuerwehrleute insgesamt sechs verletzte Personen, drei Hunde und eine Katze bergen. Zwei Schwerverletzte mit schweren Verbrennungen mussten mit der Rega in die Universitätsklinik nach Zürich geflogen werden, vier weitere Verletzte wurden durch die Sanitätspolizei in Berner Spitäler verbracht.<p> Die nicht verletzten Hausbewohner werden zur Zeit durch ein Care-Team und die Notfallseelsorge betreut. Sie werden vorübergehend in Notunterkünften untergebracht, da ihre Wohnungen nicht mehr bewohnbar sind. Die sicherheitshalber evakuierten Bewohner des angebauten Mehrfamilienhauses können ihre Wohnungen im Verlaufe des Donnerstagabends wieder beziehen.<p> Die Explosionsursache ist zur Zeit noch nicht bekannt und Gegenstand von Untersuchungen der Polizei. Die genaue Schadenhöhe ist ebenfalls noch nicht eruiert, es muss jedoch von einem Millionenschaden ausgegangen werden.<p> Insgesamt standen 117 Personen von Feuerwehr, Polizei, Sanitätspolizei, Care-Team, Notfallseelsorge und Redog mit drei Suchhunden und 25 Fahrzeugen im Einsatz.

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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