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11. Oktober 2004 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 303

Das Untersuchungsrichteramt und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Vorsicht, dreiste Telefonbetrüger am Werk!

pid. Hallo, wie geht es dir? Rate mal, wer am Telefon ist." - "Weiß ich nicht. Ich erkenne die Stimme nicht. Bist du es, Hans?" - "Genau"...

In dem geschilderten Beispiel wird in vertraulichem Ton versucht, mit den späteren Opfern ins Gespräch zu kommen. Diese werden vom Täter angerufen, welcher sich als Bekannter oder Verwandter, beispielsweise als Enkel, ausgibt und vorgibt, wegen einem geplanten Autokauf oder dergleichen, sofort Geld zu benötigen, da er sich in einer Notlage befinde. Das Geld soll dann von einer dritten Person abgeholt werden.

Bei der Stadtpolizei Bern wurden bis zum heutigen Zeitpunkt zwei Fälle gemeldet, in denen die beiden weiblichen Opfer, im Alter von 76 und 79 Jahren, um mehrere zehntausend Franken betrogen wurden. Weitere Versuche, via Telefon Geld von Personen zu ergaunern, scheiterten dank den geistesgegenwärtigen Reaktionen der Angerufenen.

Von der Täterschaft werden vornehmlich ältere, alleinlebende Menschen "ausgewählt", deren Sehfähigkeit und Erinnerungsvermögen eingeschränkt ist. Die Täter nutzen hierbei die Besorgtheit über die Verwandten und die Gutgläubigkeit der Opfer aus.

Verhaltenstipps:

  • Während des Telefonates Gegebenheiten/Dinge erfragen, die nur der richtige
    Bekannte/Verwandte beantworten kann.

  • Nicht auf eine persönliche Gesprächsebene einlassen – sich von scheinbar Vertrauten am Telefon
    nicht ausfragen lassen.

  • Die Namen der Verwandtschaft, der Bargeldreserven zu Hause und die Höhe der Konten bei der
    Bank niemals am Telefon nennen!

  • Generell sollten sich ältere Menschen immer die Telefonnummer des Anrufers geben lassen.

  • Die Familie über den Anruf informieren und sich mit ihr beraten.

  • Die Polizei benachrichtigen.

    Polizeikommando der Stadt Bern

  • bgu

    Weitere Informationen.

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