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23. August 2005 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 255

Die Berufsfeuerwehr, die Sanitätspolizei und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Hochwasser: keine Veränderung der Situation während der Nacht

pid. Die Situation in den Schadensgebieten der Gemeinde Bern blieb in der vergangenen Nacht unverändert. Während der Wasserstrand vorübergehend etwas zurückging, hat er in der Zwischenzeit den Maximalstand wieder erreicht. Die Aare führt zur Zeit 594 m3 / sec Wasser. Auf den einzelnen Schadensplätzen wurden keine neuen Schäden bekannt. Feuerwehr und Zivilschutz waren auch in der Nacht damit beschäftigt, weitere Sandsäcke abzufüllen und auf die Schadensgebiete zu bringen. Das Schadensgebiet bleibt weiterhin für den Verkehr gesperrt. Das Mattequartier ist Sperrzone und mit Einschränkungen nur für Anwohnende erreichbar. Es wird polizeilich überwacht.

Gestern Montag wurden bis zum Einbruch der Dunkelheit im Mattequartier insgesamt 240 Personen evakuiert. Nach Aussagen von Bewohnern hatten weitere 50 Personen ihre Wohnung selbständig verlassen. Die medizinische Versorgung durch die Sanitätspolizei ist sichergestellt, sie verzeichnete keine Notfälle. Beim Sorgentelefon gingen bis zur Stunde 178 Anrufe ein, sie betrafen insbesondere Fragen im Zusammenhang mit dem weiteren Vorgehen der Rettungskräfte und der Evakuation von Personen.

Die Rettungskräfte standen während der Nacht mit 107 Personen im Einsatz. Dazu kamen Freiwillige, insbesondere Mitglieder des Pontonierfahrvereins Bern.

Für heute Dienstag wurde die Unterstützung durch das Militär zugesichert: Insgesamt werden ca. 150 Militärangehörige die Rettungskräfte unterstützen. Es sind dies eine Artillerie Abteilung, ein Zug eines Katastrophenhilfe Bereitschaftsverbands sowie ein Zug der Genie Rekrutenschule Brugg mit drei Uebersetzbooten.

Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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