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24. August 2005 | Feuerwehr und Sanitätspolizei

Die Berufsfeuerwehr, die Sanitätspolizei und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Hochwasser: Knapp 70 Personen evakuiert.

pid. Im Verlaufe des heutigen Tages wurden mit zwei eingesetzten Rega-Helikoptern 69 weitere Personen sowie diverse Haustiere aus dem Mattenquartier evakuiert. Damit steigt die Zahl der geretteten Personen auf über 300 an. Von der seitens des Regierungsstatthalters erteilten Zwangsevakuation musste kein Gebrauch gemacht werden, da sämtliche Personen freiwillig ihre Unterkünfte verliessen.

Der Pegelstand der Aare ist wiederum um einige Zentimeter zurückgegangen und aktuell führt der Fluss 525 m3/sec Wasser. Die Lage bleibt aber nach wie vor angespannt. Bis heute wurden etwa 20'000 Sandsäcke abgefüllt. Um das Schwemmholz aus der Aare zu bergen werden seit heute Abend Raupenbagger eingesetzt.

Obwohl gemäss Auskunft zuständiger Fachleute die Gefahr einer Seuche als sehr gering eingeschätzt wird, sollte man sich nach Berührung mit dem Aarewasser aufgrund gesteigertem Mikrobengehalt des Wassers ausgiebig mit Seife waschen. Das Trinkwasser kann jedoch auf dem gesamten Gebiet der Stadt Bern bedenkenlos konsumiert werden. Zur Sicherung der Trinkwasserqualität wurde zusätzlich der Chlorgehalt leicht erhöht.

Eine kurzfristige, flächendeckende Versorgung mit Strom und Gas kann momentan nicht sichergestellt werden. Jede einzelne Liegenschaft wird durch die EWB überprüft und, dort wo es möglich ist, die Versorgung provisorisch wieder in Stand gestellt. Weiter richtet die EWB ihren Aufruf an die Hauseigentümer, die Mieter und an die Installationsfirmen: Stromsicherungen dürfen in den Hausanschlusskästen nur nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der EWB eingesetzt werden. Dabei gilt es, die vom EWB beim jeweiligen Objekt angebrachten orangen Meldekarten zu beachten.  

Polizeikommando der Stadt Bern

tj

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