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28. Oktober 2005 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 337

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Seniorinnen und Senioren sind vermehrt Opfer von Betrügereien und Diebstählen

pid. In den vergangenen Tagen hatten wieder vermehrt dreiste Telefonanrufer versucht, vorwiegend von Seniorinnen und Senioren Geld zu ergaunern. Dabei gaben sich die Anrufer jeweils als Verwandte aus und schilderten, dass sie sich in einer finanziellen Notlage befinden und nun rasch einen grösseren Bargeldbetrag benötigen würden. In mindestens einem Fall ist es einem Betrügerpärchen gelungen, vom Opfer einen hohen Betrag zu erschwindeln. Bei anderen Seniorinnen und Senioren hatten die Gauner kein Glück, denn die ausgesuchten Opfer waren misstrauisch und liessen sich auf kein Geschäft ein.

Weiter wurden in der vergangenen Woche zwei Rentnerinnen nach dem Abheben von Bargeld in zwei verschiedenen Banken um ihre Geldbeträge gebracht. Die unbekannten Täter dürften die Frauen beim Verlassen der Geldinstitute beobachtet und bei günstiger Gelegenheit bestohlen haben.

Ausserdem häuften sich Fälle von Entreissdiebstählen gegenüber Seniorinnen. Vorwiegend im Westen der Stadt wurden den betagen Frauen die Hand- oder Einkaufstaschen entrissen oder ab Gehhilfen gestohlen.

Aufgrund dieser Vorfälle hat die Stadtpolizei Bern bereits reagiert und führt vermehrte Fusspatrouillen im betroffenen Gebiet durch. Zudem rät sie:

  • keine Angaben zur eigenen Person, auch nicht zu persönlichen Daten oder zur Verwandtschaft machen
  • sofern möglich, sich die Anrufernummer merken
  • mit dem Anrufer keinen Termin abmachen, zumindest nicht kurzfristig
  • keine grossen Bargeldbeträge oder Schmuck in Handtaschen mitführen
  • aufmerksam sein und bei Unregelmässigkeiten oder verdächtigen Feststellungen rasch die Polizei informieren.

Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange. Allfällige Beobachtungen und Hinweise nimmt die Stadtpolizei Bern, Telefon 031/321 21 21, entgegen.

Polizeikommando der Stadt Bern

tj

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