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24. Juli 2006 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 278

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Badeunfälle: zwei Personen werden vermisst

pid. Am Sonntagabend ereigneten sich innerhalb einer Stunde in der Aare zwei Badeunfälle. Trotz sofortigem Einsatz von Sanitäts- und Stadtpolizei Bern konnten die beiden vermissten Männer nicht gefunden werden. Die Sanitätspolizei hat ihre Suche heute Montagmorgen mit einem Boot wieder aufgenommen.

Kurz nach 18 Uhr meldeten zwei Personen beim Marzilibad, dass sie ihren Kollegen beim Schwimmen in der Aare beim Eichholz, auf Höhe der Liegewiese, aus den Augen verloren hätten. Beim Vermissten handelt es sich um einen 38-jährigen Ecuadorianer, welcher sich Ferien halber in der Schweiz aufhält.

Keine Stunde später wurde auf Höhe der Dampfzentrale, oberhalb des Marzilibades, ein 19-jähriger Asiate vermisst. Der Vermisste gehört zu einer südkoreanischen Reisegruppe, welche in der Aare schwimmen war. Nachdem der Vermisste um Hilfe gerufen hatte, wollte ihm einer seiner Begleiter helfen. Dieser geriet aber selbst in Schwierigkeiten. Er konnte von einem weiteren Schwimmer gerettet und später von der Sanitätspolizei zur Kontrolle ins Spital geführt werden.

Zu einem weiteren Badeunfall kam es am Samstagnachmittag beim Altenbergsteg: Ein Mann war vom Steg aus Kopf voran in die Aare gesprungen und hatte den Kopf auf dem Grund aufgeschlagen. Er musste von der Sanitätspolizei ins Spital geführt werden, wo eine Rissquetschwunde an der Stirne und Schrammen an Kinn und Nase verarztet wurden. 

Alljährlich kommt es in den Sommermonaten in der Aare um Bern zu tödlichen Badeunfällen. Damit das Badevergnügen nicht zum Verhängnis wird, gilt es, folgende Regeln zu beachten:

- In freie Gewässer (Flüsse/Seen) wagen sich nur gute und geübte Schwimmer – Schwimmhilfen bieten keine 100%-ige Sicherheit.

- Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen – nach üppigem Essen zwei Stunden warten. Alkohol meiden.

- Nie überhitzt ins Wasser springen – der Körper braucht Anpassungszeit.

- Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen – insbesondere nicht Kopf voran.

- Kleine Kinder gehören nicht unbeaufsichtigt ans Wasser – sie kennen die Gefahren nicht.

Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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