Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

3. Juli 2006 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 17

Wyler

Mehrere Verletzte und grosser Schaden nach Dachstockbrand

bfb. Bei einem Dachstockbrand in einem Reihenmehrfamilienhaus im Wylerquartier wurden am Montagnachmittag fünf Personen verletzt; es entstand erheblicher Schaden. Die Brandursache wird durch die Polizei abgeklärt.

Am Montagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr durch mehrere Anrufe über einen Dachstockbrand an der Wylerfeldstrasse 39 orientiert. Die Einsatzmannschaft des ausgerückten Löschzugs stellte bereits auf der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung fest. Der Dachstock der betroffenen Liegenschaft stand bereits in Vollbrand. Innert kürzester Zeit griff das Feuer auch auf die angebauten Dachstöcke der Liegenschaften Standstrasse 30 und 28 über. Zur Unterstützung der Einsatzmannschaft wurden die Schnelleinsatzgruppe der Brandcorpskompanie 2 sowie Teile der Wehrdienste Ostermundigen aufgeboten. Der Brand konnte mit insgesamt neun Leitungen, wovon drei über die Autodrehleitern, erfolgreich bekämpft und gelöscht werden.

Die Bewohner der Liegenschaften wurden evakuiert und in ein nahe gelegenes Restaurant gebracht. Zwei mutige junge Passanten brachten solange Personen in Sicherheit, bis die Feuerwehr eintraf. Sie mussten anschliessend mit Anzeichen von Rauchvergiftung durch die Sanitätspolizei zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Zuvor wurde bereits eine Person von privaten Helfern zur Kontrolle in ein Spital eingeliefert. Während des Einsatzes erlitten zudem zwei Feuerwehrleute Hitzestaus und mussten ebenfalls hospitalisiert werden.

Insgesamt sind fünf verletzte Personen zu beklagen. An den Liegenschaften, die zurzeit einer Renovation unterzogen werden, entstand Schaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache wird durch die Polizei abgeklärt. Der private sowie der öffentliche Verkehr musste während der Dauer des Einsatzes und der Aufräumarbeiten grossräumig umgeleitet werden. Total standen gegen achtzig Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Sanitätspolizei und weiteren städtischen Diensten im Einsatz.

 

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile