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14. Oktober 2006 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 31

Regionalgefängnis Bern

Vier Verletzte nach Zellenbrand

bfb. Ein Brand in einer Zelle im Regionalgefängnis Bern forderte am Samstagabend vier Verletzte. Der entstandene Schaden dürfte nach ersten Schätzungen 100 000 Franken betragen. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Abklärungen.

Am Samstagabend, kurz vor 18 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage über einen Brand im Regionalgefängnis Bern an der Genfergasse 22 informiert. Die Einsatzmannschaft des ausgerückten Löschzuges stellte im 3. Stock des Gefängniskomplexes eine sehr starke Rauchentwicklung fest. Das in einer Zelle ausgebrochene Feuer konnte mit einer Leitung ab einem Tanklöschfahrzeug rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Insgesamt mussten 40 Insassen evakuiert und umplatziert werden, vier davon zur Stadtpolizei. Ein Insasse und drei Mitarbeiter des Regionalgefängnisses wurden durch die mit 6 Einsatzkräften und einem Arzt ausgerückte Sanitätspolizei wegen Verdachts auf Rauchvergiftung ins Spital eingewiesen.

18 Mann der Stadtpolizei sicherten die Umgebung gegen allfällige Fluchtversuche,  22 Mann der Kantonspolizei nahmen die Evakuation der Insassen vor. Die Sicherheit der Insassen war während des Einsatzes jederzeit gewährleistet. 

Der am Gebäude und den Einrichtungen entstandene Schaden dürfte nach ersten Schätzungen 100 000 Franken betragen. Die Brandursache wird durch das Dezernat Brände und Explosionen (BEX) der Kantonspolizei Bern abgeklärt.

 

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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