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22. Juli 2007 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 22

Hochwasser Aare Bern

Anhaltende Niederschläge führten zu rasantem Anstieg der Aare

bfb. Der rasante Anstieg der Abflussmenge der Aare auf rund 374 m³/s, hervorgerufen durch die andauernden Niederschläge in der Nacht auf Sonntag, machten Sofortmassnahmen der Feuerwehr notwendig. Die Bewohnenden der hochwassergefährdeten Gebiete entlang der Aare wurden vorsorglich mittels einer SMS-Meldung vor allfälligem Eindringen von Grundwasser gewarnt.

Nachdem die Durchflussmenge der Aare bei der Messstation Schönau die kritische Grenze von 365 m³/s überschritten hatte, wurde kurz nach Mitternacht ein Grossaufgebot der Feuerwehr sowie Teilen des Zivilschutzes und des Quartieramtes ausgelöst. Gleichzeitig wurden die Bewohnenden der hochwassergefährdeten Gebiete entlang der Aare mit einer vorsorglichen SMS-Meldung aufgefordert, ihre Liegenschaften auf mögliches Eindringen von Grundwasser zu kontrollieren und allenfalls zu räumen.

Trotz dem raschen Einbau des mobilen Objektschutzes in Form von Balken-, Schlauch- und Sandsacksperren konnte eine vorübergehende teilweise Überflutung des Uferweges im Bereich des Altenbergs sowie Teile der Seftau in der Gemeinde Bremgarten nicht verhindert werden. Meldungen über Schäden an Liegenschaften liegen zurzeit jedoch nicht vor.

Obwohl aufgrund der Wetterprognose mit einer Entspannung der kritischen Lage gerechnet werden kann, bleibt der mobile Objektschutz bis auf weiteres eingebaut. Zudem wird der Aarelauf, insbesondere die Schwelle, auf Schwemmholz kontrolliert.

 

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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