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9. August 2007 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 270

Die Berufsfeuerwehr und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Hochwasser: Die Lage bleibt angespannt

pid. Die Ablfussmenge der Aare ist mit 440 m3/s (Donnerstag 18.00 Uhr) nach wie vor auf hohem Niveau. Die Lage bleibt aufgrund der neusten Wetterprognose kritisch. In der Nacht auf Freitag muss mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden. Zudem hat der Thunersee im Verlauf von heute Donnerstag die Schadengrenze erreicht. Eine Entwarnung ist nach wie vor nicht in Sicht.

Das angeschwemmte Holz wird fortlaufend mit Baggern und Kränen der Aare entnommen und bildet zurzeit keine grösseren Probleme. Die Abwasserpumpwerke sind vom Hochwasser bisher nicht betroffen und arbeiten normal. Die Absperrdispositive entlang der Aare bleiben aufgrund der angespannten Lage nach wie vor bestehen.

Rettung aus der reissenden Aare

Am Donnerstagnachmittag, kurz nach 14.00 Uhr, musste die Rega mit Rettungsspezialisten der Berufsfeuerwehr Bern in Bremgarten einen Mann aus der reissenden Aare retten. Dieser hatte kurz zuvor versucht, mit einem Kollegen in einem Motorboot die Aare zu überqueren, um auf der gegenüberliegenden Seite ein mit Wasser gefülltes Boot auszuschöpfen. Auf halbem Weg geriet das Duo in Not, weil der Motor versagte. Der eine konnte sich selbständig ans Ufer retten, der andere Mann konnte sich an einem Baum festklammern. Da eine Rettung auf der Aare mit zu grossen Risiken verbunden war, wurde der unverletzte Mann mittels einer Helikopter-Rettungswinde geborgen.

Die Stadtpolizei Bern rät dringend von irgendwelchen vermeintlichen Abenteuern in und auf der Aare ab. Wer sich zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Boot, dem Wellenbrett oder schwimmend in die Aare begibt, handelt äusserst leichtsinnig und begibt sich und andere in Lebensgefahr.

Polizeikommando der Stadt Bern  

sg

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