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31. Mai 2012 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 37

Kirchenfeld

Dachstockbrand verursacht Millionenschaden

bfb. Am Donnerstagabend hat ein Dachstockbrand am Dalmazirain einen Millionenschaden verursacht. Das Feuer hat einen Grosseinsatz der Blaulichtorganisationen ausgelöst. Zurzeit dauern die Nachlöscharbeiten noch an. Die Sanitätspolizei führte zwei Personen zur Kontrolle ins Spital.

Am Donnerstag, 31. Mai 2012, gingen um 17.20 Uhr auf der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr zahlreiche Meldungen zu einem Brand am Dalmazirain 11 ein. Beim Eintreffen des Löschzugs loderten aus dem Dachstock des zweiteiligen Mehrfamilienhauses bereits Flammen. Der starke Rauch war weit herum sichtbar, und die Rauchimmissionen waren auch in der Innenstadt wahrnehmbar.

Während die Erstintervenierenden das Feuer, das den ganzen Dachstock erfasst hatte, zu bekämpfen begannen, wurden weitere Feuerwehrkräfte aus Nachtwache und den Brandcorpskompanien Bern Ost und Bern Land alarmiert. Zur Verstärkung wurde auch die Feuerwehr Köniz mit einer Autodrehleiter beigezogen. Die Sanitätspolizei betreute eine Bewohnerin und einen Bewohner und führte sie schliesslich wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital. Eine weitere Person konnte vor Ort betreut und wieder entlassen werden. Mitarbeitende der Kantonspolizei erfassten die Namen weiterer Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft und erreichten letztlich alle Betroffenen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass sich niemand mehr im Gebäude befindet. Verkehrsdienstmitarbeitende sperrten das Einsatzgebiet ab, während EWB-Mitarbeitende die Stromzufuhr der Liegenschaft abstellten, was auch zu einem vorübergehenden Stromunterbruch in Nachbargebäuden führte.

Als besondere Schwierigkeit zeigte sich die verwinkelte Dachkonstruktion: Um an das Feuer gelangen zu können, mussten die Feuerwehrleute mit Kettenfräsen das Dach vielerorts aufschneiden und Ziegel und Isolationsmaterial abtragen. Diese beschwerliche Kleinarbeit der sturzgesicherten Feuerwehrmänner dauert noch an. Immer wieder müssen auch Glutnester nachgelöscht werden.

Zur Führungsunterstützung setzte die Kantonspolizei die Mobile Einsatzzentrale MEZ ein, das Brandcorps ein Führungszelt. Während der Nacht wird eine Brandwache aufgezogen. Im Einsatz steht immer noch ein grosser Teil der insgesamt ca. 70 Mitarbeitenden der verschiedenen Blaulichtorganisationen.

Die acht Wohnungen de Liegenschaft sind zurzeit nicht mehr bewohnbar. Zehn Personen sind betroffen, welchen sich der Obdachlosenkoordinator der Stadt Bern angenommen hat.

Die Spezialisten für Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern haben die Arbeiten zur Brandursachenermittlung aufgenommen. Nach ersten Einschätzungen beträgt der Schaden ca. eine Million Franken.

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Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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