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17. Mai 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Jahrhundert-Hochwasser: Lage in Bern bleibt kritisch

Die Hochwassersituation hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in den betroffenen Gebieten der Stadt Bern leicht entschärft. Angesichts der Wetterprognosen können die Wehr- und Rettungsdienste jedoch keine Entwarnung geben. Probleme ergeben sich nun auch im Naturschutzreservat Elfenau.

pdb. Der Pegelstand der Aare in der Stadt Bern ist am Montag auf die Marke von 504,47 Meter über Meer gesunken. Dies sind 13 Zentimeter unter dem Höchststand von Sonntag. Aufgrund der wenig ermutigenden Wetterprognosen können die Wehr- und Rettungsdienste jedoch noch keine Entwarnung geben, sie bereiten sich hingegen in personeller und materieller Hinsicht auf einen länger dauernden Einsatz vor. Als Unterstützung der Wehrdienste der Stadt Bern stehen nun auch Einsatzkräfte der Gemeinden Ostermundigen, Bolligen und Urtenen, sowie Angehörige der Betriebsfeuerwehr der Kartonfabrik Deisswil im Einsatz.<p> Neben den vom Hochwasser betroffenen Quartieren in der Stadt Bern ergeben sich mittlerweilen Probleme in der nahen Umgebung. Das Naturschutzreservat Elfenau ist ebenfalls stark von den Ueberflutungen betroffen. Das Naherholungsgebiet wird zur Zeit von vielen Personen besucht, welche von den offiziellen Wegen abweichen und quer durch die Felder des landwirtschaftlichen Betriebs Elfenau marschieren; dies kann zurzeit gefährlich sein! Die Stadtgärtnerei bittet deshalb Spaziergängerinnen und Spaziergänger folgendes zu beachten:<p> Halten Sie sich an die noch begehbaren, offiziellen Wege. Betreten Sie das hohe Gras nicht; der Landwirt braucht das Gras für seinen Betrieb.<p> Waten Sie keinesfalls durch das Wasser; insbesondere Kinder unterschätzen die Stärke der Strömung. Weitere Gefahren lauern in Form von weichem Untergrund, offenen und unsichtbaren Schächten sowie Wasserstrudeln.<p> Begehen Sie keine Stege und Brücken. Auch dann nicht, wenn sie vom Wasser nicht mehr überspült werden. Ihre Festigkeit könnte unter dem Hochwasser gelitten haben.<p> Meiden Sie vorläufig die Wege im Innern des Reservats.

Pressedienst der Stadt Bern

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