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19. Mai 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Jahrhundert-Hochwasser: Wehrdienste gerüstet für neuen Einsatz

In Anbetracht der gespannten Lage hat die Einsatzleitung beschlossen, keinen Abbau in personeller und materieller Hinsicht vorzunehmen. Die Vorbereitungen der Wehrdienste in Bezug auf ein neues Hochwasser laufen auf Hochtouren

pdb. Der Wasserstand der Aare ist seit gestern erneut gesunken. Der Pegelstand beträgt zur Zeit 504,05 Meter über Meer. Die Vorbereitungen laufen in Anbetracht der gespannten Lage und in Bezug auf ein neues Hochwasser auf Hochtouren. Zu den bestehenden Sperren, welche verstärkt wurden, sind an kritischen Stellen weitere Befestigungen errichtet worden. Zusätzlich werden laufend Sandsäcke abgefüllt und bereitgestellt. Für den Notfall stehen mehrere tausend Stück zur Verfügung.<p> Das Elektrizitätswerk der Stadt Bern (EWB) ist derzeit damit beschäftigt, die Stromversorgung für das ganze Mattequartier sicherzustellen. Diese erfolgt einerseits über das Normalnetz, andererseits, in prekären Gebieten, örtlich über ein Notstromnetz. Die Wasserversorgung ist gewährleistet und die Trinkwasserqualität einwandfrei. In Bezug auf die Abwassersituation hat sich die Lage ebenfalls verbessert. Alle Pumpwerke sind in Betrieb und die Abwasser können wieder in die Kanalisation abgeführt werden.<p> Die Einsatzleitung bittet die Anwohnerinnen und Anwohner der Schadengebiete folgendes zu beachten: Höchste Vorsicht beim Umgang mit brennenden Kerzen! Diese nicht unbeaufsichtigt stehenlassen. Es dürfen keine elektrischen Leitungen via Notstromversorgung an die Hausanschlüsse angeschlossen werden. Dies kann zu Kurzschlüssen und Bränden führen.

Pressedienst der Stadt Bern

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