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2. Juni 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Jahrhundert-Hochwasser: 150'000 Franken für Sofortmassnahmen im Tiefbaubereich

Aufgrund des Jahrhundert-Hochwassers sind im Tiefbaubereich auf Stadtgebiet Sofortmassnahmen notwendig. Es geht dabei darum, durch bauliche Massnahmen provisorischer Natur weitere und neue Schäden zu vermeiden, entstandene Schäden dort wo unbedingt nötig zu reparieren und definitive Massnahmen zur Härtung gegen Hochwasserschäden zu planen. Der Gemeinderat hat hierfür einen Kredit von 150'000 Franken bewilligt.

pdb. Die Sofortmassnahmen sehen im wesentlichen folgende Arbeiten vor: In der Matte werden die vorhandenen baulichen Provisorien gegen Hochwasser verstärkt oder durch bessere "Providurien" ersetzt. Sie sollen bis zum Abklingen der Hochwassergefahr im Herbst weitere Ueberschwemmungen in der Matte verhindern. Beim Mattebach und in der Kanalisation sollen die Flutungsgefahr untersucht und bauliche Massnahmen zur Verhinderung weiterer Schäden realisiert werden. Im Tierpark Dählhölzli wird vom Einlauf des Dalmazibachs oberhalb der Stelzvogelanlage bis zum Schönausteg ein provisorischer, zirka 50 cm hoher Hochwasserschutz mit Brettern und Sandsäcken erstellt. Damit wird ein Ueberströmen des Fussweges am tiefsten Punkt verhindert. Die anderen Uferwege und Ufer entlang der Aare auf Stadtgebiet werden - wo möglich und sinnvoll - repariert. Abschnitte mit grösseren Schäden und sämtliche Badeeinstiege können jedoch erst beurteilt werden, wenn der Aare-Wasserstand gesunken ist. Voraussichtlich wird dies erst im Herbst oder Winter der Fall sein.

Zusammen mit dem Kanton soll das Hochwasserereignis analysiert werden. In einem zweiten Schritt müssen dann die zu realisierenden Hochwasserschutzmassnahmen in der Stadt Bern geplant und ausgeführt werden.

Pressedienst der Stadt Bern

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