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23. Juni 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Wohnbauförderung: Kredit läuft aus

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat im Zusammenhang mit den Gesprächen am Runden Tisch beschlossen, den Kredit von 10 Millionen Franken für die städtische Wohnbauförderung auslaufen und nicht aufstocken zu lassen. Dies hat zur Folge, dass hängige Gesuche um à fonds perdu-Beiträge teilweise abgelehnt werden müssen oder nur zu einem reduzierten Beitragssatz bewilligt werden können.

pdb. Der im Jahr 1990 in einer Volksabstimmung gutgeheissene Kredit von 10 Millionen Franken für die städtische Wohnbauförderung steht für à fonds perdu-Beiträge an Mietwohnungen (Kreditanteil: 6,6 Mio Franken) und für rückzahlbare Darlehen an Wohneigentum zur Verfügung. Bis Ende 1997 wurden vom Gemeinderat 32 Gesuche um à fonds perdu-Beiträge an 153 Wohneinheiten zugesichert. Die Beiträge machen 10 Prozent der Anlagekosten aus.

Auf Grund der Verhandlungen am Runden Tisch und den daran anschlies-senden Diskussionen im Stadtrat hat der Gemeinderat in einem Grundsatzentscheid festgehalten, die Wohnbauförderung durch die Stadt Bern sei unter Verwendung des noch verbleibenden Kreditrests von 3,4 Millionen Franken für à fonds perdu-Beiträge geordnet zu beenden. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die bis Ende Januar 1998 eingereichten Gesuche für à fonds perdu-Beiträge an Mietwohnungen zwar gutzuheissen, den Beitragssatz jedoch von 10 auf 6 Prozent zu reduzieren. Neue Gesuche um à fonds perdu-Beiträge können nicht mehr genehmigt werden. Ebenfalls nicht genehmigt wurden durch den Gemeinderat Gesuche um à fonds perdu-Beiträge an Wohneigentum, da dazu die rechtliche Grundlage in der städtischen Wohnbauförderungs-Verordnung fehlt.

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