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18. August 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Länggasse 2004: Quartierplanung und Verkehrslenkung Länggasse - eine Übersicht

Ausgangslage

Die Stadt Bern leidet heute an einem schweren Verkehrsproblem: Es fehlt ein Autobahnzubringer zwischen dem A-1-Anschluss Neufeld und der Innenstadt. Darum fliesst heute der ganze Verkehr durch das Länggassquartier. Auf der Neubrückstrasse werden 17'000 Fahrzeuge pro Tag gezählt - eine massive Beeinträchtigung für die angrenzenden Wohngebiete. Beim Lärmschutz werden die Belastungsgrenzwerte teilweise massiv überschritten.

Das Projekt

Die Quartierplanung und Verkehrslenkung Länggasse, kurz Länggasse 2004, verfolgt das Ziel, das Länggassquartier vom Durchgangsverkehr zu entlasten und dort die Lebensqualität, die Attraktivität und die Wohnlichkeit zu erhöhen, die Umweltbelastung zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu verbessern und dem öffentlichen gegenüber dem privaten Verkehr den Vorzug zu geben. Es handelt sich um ein Gesamtprojekt, das aus drei Teilprojekten besteht:

n Quartierplanung Länggasse

Die Quartierplanung baut auf den Zielen des «Verkehrskompromisses Länggasse» auf, den die Quartiermitwirkung Länggasse vorgelegt hat. Sie umfasst Massnahmen für eine gestalterische Aufwertung der Strassen und öffentlichen Plätze in der Länggasse, für eine weitere Verkehrsberuhigung innerhalb der Wohngebiete und eine Attraktivierung der Quartierzentren. Diese sollen in ihrer Versorgungsfunktion gestärkt werden. Schwerpunkte sind die Länggass-, die Mittel-, die Neubrück- und die Neufeldstrasse. Die Quartierplanung umfasst schliesslich Pläne für ein neues Stadtquartier im Viererfeld. Aus Sicht der Stadt ist die Quartierplanung das zentrale Element mit dem Ziel, die Länggasse aufzuwerten.

n Zwingende Verkehrslenkungsmassnahmen

Der Durchgangsverkehr soll nicht mehr durchs Quartier fliessen. Dafür sorgen zwei Massnahmen: zum einen der Zubringer Neufeld, zum anderen die zwingenden Verkehrslenkungsmassnahmen. Zwingende Verkehrslenkungsmassnahmen sind im Bereich Neubrückstrasse und Mittelstrasse vorgesehen. Beide Strassen sollen quartiergerecht umgebaut werden, wobei die Neubrückstrasse ohnehin lärmsanierungsbedürftig ist.

n Zubringer Neufeld

Der Zubringer Neufeld bündelt den Durchgangsverkehr in einem zweispurigen, rund 600 Meter langen Tunnel zwischen der Tiefenaustrasse und dem Autobahnanschluss Neufeld. Es handelt sich um einen Bestandteil des Nationalstrassennetzes. Im Rahmen des Neufeld-Zubringers werden drei Verkehrsknoten umgebaut oder neu konzipiert: die Kreuzung Bremgarten-/Neubrückstrasse, der Anschluss des Tunnels an die Tiefenaustrasse und die Kreuzung beim Henkerbrünnli. Zudem wird der Autobahnanschluss Neufeld angepasst. Zum Neufeld-Zubringer gehört schliesslich die Sperrung der Halenstrasse durch den Bremgartenwald.

Die drei Teilprojekte gehören zusammen: Der Durchgangsverkehr muss aus dem Quartier heraus auf den neuen Zubringer Neufeld verlagert und dort gebündelt werden. Dazu braucht es die zwingenden Verkehrslenkungsmassnahmen. Die Entlastung der Wohngebiete von quartierfremdem Verkehr bietet schliesslich die Möglichkeit, den Stadtteil wohnlicher, lebendiger und schöner zu gestalten.

Zeitplan

Die Planungs- und Projektierungsarbeiten, inklusive Umweltverträglichkeitsprüfung, sind so weit fortgeschritten, dass im November 1999 der Neufeld-Zubringer und die zwingenden Verkehrslenkungsmassnahmen öffentlich sowie die Quartierplanung zur Mitwirkung aufgelegt werden können. Der Neufeld-Zubringer soll im Sommer 2004 dem Betrieb übergeben werden, gleichzei

Pressedienst der Stadt Bern

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