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15. Dezember 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Gaswerkareal: Kredit für Nutzungs- und Gestaltungskonzept

Im Zusammenhang mit der geplanten Verlegung der Betriebsbereiche der Gas-, Wasser- und Fernwärmversorgung Bern (GWB) an die Könizstrasse und mit dem vorgesehenen Bau unterirdischer Speicher in der Eymatt werden in den nächsten Jahren Liegenschaften und Flächen des Gaswerkareals für neue Nutzungen frei. Der Gemeinderat hat deshalb für die Ausarbeitung eines Nutzungs- und Gestaltungskonzepts einen Kredit von 50'000 Franken bewilligt.

In seinem heutigen Zustand ist das ehemalige Gaswerkareal mit den erhalten gebliebenen Bauten eine Industriebrache. Auf den Zeitpunkt hin, in dem die GWB das Areal verlässt, sollen die planerischen Vorarbeiten so weit gediehen sein, dass rasch Realisierungsschritte für eine Neunutzung des Gebiets eingeleitet werden können. Der Perimeter für das Konzept reicht von der Monbijoubrücke bis zur Turnanlage Schönau. Als städtebauliche Ziele stehen im Vordergrund:
    • Die räumliche Qualität des gesamten Raums soll verstärkt, das Bild von einem offenen Aaretalraum beibehalten werden.
    • Der hochwertige Landschaftsraum an der Aare soll erhalten werden. Es sind in einem ökologisch vertretbaren Mass bauliche Entwicklungen zu ermöglichen, die den Zielen der Stadtentwicklung entsprechen.
    • Der Verkehr bildet in mehrfacher Hinsicht einen für die Nutzungszuweisung bedeutenden Entscheidfaktor.
    • Die räumliche Durchlässigkeit unterhalb der Monbijoubrücke soll gewahrt werden. Neue Bauten sollen Abstand zur Brücke halten und diese in der Höhe nicht konkurrenzieren.
    • Die Sandrainstrasse soll als Uebergang zum Aareraum gestaltet und aufgewertet werden.

Nutzungsmöglichkeiten bestehen im Rahmen von Freizeit (Kultur, Sport und Erholung) und Wohnen.

Es ist vorgesehen, die angrenzenden Quartiere und Kulturschaffenden in geeigneter Weise in den Planungsprozess einzubeziehen.

Pressedienst der Stadt Bern

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