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20. Dezember 1999 | Gemeinderat, Direktionen

Notfallorganisation für die Nacht vom 31. Dezember 1999 auf den 1. Januar 2000

pdb. Der Jahrtausendwechsel steht kurz vor der Tür. Der Wechsel der Jahreszahl 1999 zu 2000 bedeutet bekanntlich, dass in den verschiedensten Bereichen, vor allem bei der EDV, Probleme auftauchen könnten. Die Stadt Bern hat alles unternommen, um negativen Folgen beim Datumswechsel vorzubeugen oder diese in Grenzen zu halten. Verschiedenste Fachleute arbeiten in der Stadt Bern seit längerem auf dieses Ziel hin. Die Arbeiten sind im wesentlichen abgeschlossen - die Stadt ist gut vorbereitet.

Trotzdem können geringfügige Unregelmässigkeiten oder aber ein Ausfall lebenswichtiger Systeme nicht ausgeschlossen werden. Die Stadt geht davon aus, dass mit grosser Wahrscheinlichkeit alle Pikettdienste und Notfallkräfte in der Millenniumsnacht mehr zu tun haben werden als im Normalfall. Deshalb werden die Einsatzkräfte für den Jahreswechsel verstärkt. So wird beispielsweise der Tagesbestand der Berufsfeuerwehr von 20 auf 30 Mitarbeiter erhöht. Damit ist der Einsatz von rund 10 Equipen möglich. Durch ein internes Alamierungssystem ist gewährleistet, dass weitere Berufsfeuerwehrangehörige aufgeboten werden können. Dies unabhängig davon, ob das Telefon funktionsfähig ist oder nicht. Im weiteren kann mit einer speziellen Sirene die Freiwillige Feuerwehr (rund 300 Personen) alarmiert werden. Ebenfalls um 50 Prozent wird der Bestand der Sanitätspolizei verstärkt. Die Stadtpolizei Bern erhöht die Anzahl der Polizeipatrouillen. Bei der Pikettorganisation des Elektrizitätswerkes der Stadt Bern arbeiten in der Silvesternacht mehr als 30 Personen mit. Bei den Informatikdiensten sind rund 40 Fachleute im Einsatz. Auch die übrigen städtischen Betriebe passen ihre Pikettorganisationen der Situation an.

Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass in der Nacht vom 31. Dezember 1999 auf den 1. Januar 2000 die Telefonnetze wegen Ueberlastung zusammenbrechen. Damit Notfallmeldungen aus der Bevölkerung bei einem solchen Ausfall gleichwohl an die zuständigen Einsatzkräfte gelangen können, richtet die Stadt sieben dezentral angelegte Notfall-Meldestellen ein. Die in Not geratene Bürgerin oder der in Not geratene Bürger muss hierfür also die nächstgelegene Meldestelle aufsuchen. Die Notfall-Meldestellen alarmieren dann via Funk die Einsatzkräfte.

Die Notfall-Meldestellen sind in der Nacht von Silvester auf Neujahr ab 21.30 Uhr bis 07.00 Uhr besetzt und befinden sich an folgenden Standorten:

  • Feuerwehrkaserne, Viktoriastrasse 70
  • Polizeikaserne, Waisenhausplatz 32
  • Polizeistützpunkt Ost, Brunnadernstrasse 42
  • Polizeistützpunkt PR-Neufeld, Neubrückstrasse 166
  • Polizeiwache Mattenhof, Seftigenstrasse 41
  • Polizeiwache Bümpliz, Brünnenstrasse 123
  • Bauernhof Hans-Rudolf Hostettler, Matzenriedstrasse 112

Es bestehen allerdings noch weitere Möglichkeiten für die Bevölkerung, Notfall-Meldungen anzubringen:

  • bei den patrouillierenden Polizeifahrzeugen (die Polizei verstärkt die Präsenz an Patrouillenfahrzeugen),
  • und bei Fahrzeugen der Städtischen Verkehrsbetriebe. Diese sind mit einem Betriebsfunk ausgerüstet. Eine Notfallmeldung kann also bei jedem Wagenführer, jeder Wagenführerin deponiert werden. Die Betriebszeit der SVB: bis 02.30 Uhr.

Im weiteren ist für besondere Fälle die Sirenenalarmierung der Bevölkerung der Stadt Bern und der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt. Sollten die Sirenen zu hören sein, sind unverzüglich Radio DRS 1 einzuschalten und die hintersten Seiten im Telefonbuch zu beachten. Die dort durchgegebenen Verhaltensanweisungen sind zu befolgen.

In der Nacht von Silvester auf Neujahr sind die folgenden Notfallnummern und Hotlines in Betrieb:


Berufsfeuerwehr Bern 118

Stadtpolizei Bern 117

Sanitätspolizei Bern 144

Elektrizitätswerk der Stadt Bern 321'31'11 (ab 22.00 Uhr)

Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung 321'91'11

Pressedienst der Stadt Bern

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