Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

19. Januar 2000 | Gemeinderat, Direktionen

Siedlung Ausserholligen: Sanierung von Liegenschaften (5. Bauetappe)

Gestützt auf einen Antrag der Betriebskommission des Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik hat der Gemeinderat einen Baukredit von 7,2 Millionen Franken für die Sanierung der Liegenschaften Krippenstrasse 18 - 26 und Eggimannstrasse 18 - 22 bewilligt.

pdb. Die Siedlung Ausserholligen wird seit 1996 in insgesamt fünf Etappen nach einem Gesamtkonzept saniert. Von 1996 bis 1998 wurden in drei Etappen die Häuser Bahnstrasse 151 bis 165, Eggimannstrasse 17 bis 23, Eggimannstrasse 26 sowie Krippenstrasse 16 erneuert. Per 1. November 1999 konnten die in der 4. Etappe sanierten Gebäude (Eggimannstrasse 24, 25, 27 und 28) bezogen werden. Die Sanierung der Siedlung Ausserholligen wird - ähnlich wie jene der Siedlung Oberes Murifeld - durch ein Partizipationsmodell begleitet, das der Mieterschaft die Möglichkeit zur Mitsprache und Mitbestimmung bietet. Insgesamt wird die Zahl der Wohnungen durch die Sanierungen von 116 auf 125 ansteigen. Die 5. und letzte Bauetappe umfasst 27 Wohnungen an der Krippenstrasse sowie 11 Wohnungen an der Eggimannstrasse.

Die Wohnhäuser wurden als Teil einer Siedlung 1918/19 durch die Einwohnergemeinde Bern zur Bekämpfung der damals herrschenden Wohnungsnot und zur Ankurbelung der Bauwirtschaft erstellt. Die Gebäude weisen einen Wohnkomfort auf, der nach heutigen Masstäben auch für bescheidene Ansprüche ungenügend ist. Die Wohnungen verfügen nur über Einzelofenheizung (Öl/Holz) und enthalten lediglich einen WC-Raum als Sanitäreinrichtung. In den Küchen befinden sich meist ein freistehender Gasherd und ein Spültrog.

Die heute vorhandene Bausubstanz weist starke Beschädigungen durch Feuchtigkeit auf. Die haustechnischen Anlagen sind veraltet und entsprechen teilweise nicht mehr den heutigen Vorschriften. Bei den Fenstern sind starke Verwitterungs- und vereinzelt Fäulnisschäden feststellbar.

Das nun beschlossene Sanierungsprojekt sieht folgende Massnahmen vor:

  • Instandstellung der Liegenschaften und Erneuerung mit minimalem Ausbaustandard
  • Bauliche Sanierung nach ökologischen Grundsätzen
  • Minimale bauliche Verdichtung durch zusätzliche Dachausbauten.

Die Sanierung ist so angelegt, dass in den folgenden 30 bis 50 Jahren keine grösseren Unterhaltsarbeiten nötig werden. Durch die geringen Baukosten und dank bescheidenem Wohnkomfort sollen die Mietzinse auf verhältnismässig tiefem Niveau verbleiben.

Pressedienst der Stadt Bern

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile