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9. August 2000 | Gemeinderat, Direktionen

Aareufermauer beim Klösterli wird saniert

Die Ufermauer auf der rechten Aaareseite im Abschnitt Nydeggbrücke bis Untertorbrücke ist in schlechtem Zustand. Das Hochwasser vom vergangenen Jahr hat zusätzliche Schäden verursacht, so dass eine Sanierung nun dringend nötig wird. Der Kreditbedarf beziffert sich auf 940 000 Franken. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Vorlage an die Geschäftsprüfungskommission zuhanden Stadtrat weitergeleitet.

inf. Beim käuflichen Erwerb der Fonds-Liegenschaft Felsenburg durch die Burgergemeinde Bern verpflichtete sich die Stadt, die Ufermauersanierung vor Umbaubeginn (1.7.2000) abzuschliessen. Bedingt durch das Jahrhundert-Hochwasser 1999 musste das vorhandene Sanierungsprojekt aber von Grund auf überarbeitet und angepasst werden. Damit liess sich die vereinbarte Frist nicht mehr einhalten. Die Burgergemeinde zeigte Verständnis und verlängerte die Frist um sechs Monate. Mit den Bauarbeiten soll nun im Spätherbst begonnen werden.

Der Zustand der bestehenden Mauer sowie deren Gebrauchsfähigkeit und Lage in einem historisch sensiblen Gebiet stellen hohe Sanierungsanforderungen. Es wurde deshalb für das Vorhaben eine Submission für Generalunternehmungen durchgeführt. Gemäss Sanierungskonzept soll die beschädigte Mauer unterfangen und im Mittel 40 cm stark verbetoniert werden. Löcher und Hohlräume werden aufgefüllt; die Maueroberfläche wird als Waschbeton-Fläche ausgestaltet. Zum harmonischen und lebendigen Gesamtbild der Mauer sollen folgende Gestaltungselemente beitragen:

  • Schattenlinien (gebildet durch Mauervorsprünge)
  • Ausbilden der Mauerdurchlässe mit Wasserspeiern
  • Schaffen von Vogelnischen auf der ganzen Mauerlänge
  • Integration der laube Felsenburg

Die die Mauerfundamente schützenden vorgelagerten Blöcke sollen so verlegt werden, dass sich für Lebewesen im und am Wasser geeignete Lebensräume ergeben.

An die Sanierungskosten von 940 000 Franken sind Beiträge Dritter (Kanton, Anstösser) zu erwarten, so dass der Stadt eine Nettobelastung von rund 430 000 Franken verbleiben wird.

Informationsdienst der Stadt Bern

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