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23. April 2001 | Gemeinderat, Direktionen

In die Stadt - ohne mein Auto

In über 1000 Städten Europas gilt am 22. September das Motto «In die Stadt – ohne mein Auto». Der Tag steht ganz im Zeichen der sanften Mobilität und will dazu anregen, die Stadt als Lebens- und Kulturraum neu zu entdecken. Auch der Gemeinderat der Stadt Bern will Zeichen setzen: Er sperrt die Innenstadt für den motorisierten Privatverkehr und schafft damit zusätzlichen Raum für Spiel, Spass und Aktionen der Gewerbetreibenden.

Am 22. September soll die Berner Innenstadt als attraktive Wohn- und Einkaufsstadt erlebbar werden, in der neben urbanem Leben auch Ruhe und Musse genossen werden können. Nach dem Beschluss des Gemeinderats, die Innenstadt ausschliesslich für den Langsamverkehr und den öffentlichen Verkehr zu reservieren, sind jetzt Ideen gefragt. Wie können die entstehenden Freiräume attraktiv genutzt werden? Die Direktion für Bildung, Umwelt und Integration (BUI) bzw. das projektleitende Amt für Umweltschutz und Lebensmittelkontrolle AfUL haben erste Ideen gesammelt. Nun sind alle interessierten Kreise aus Politik, Gewerbe, Kultur, Umwelt und Tourismus zur Mitwirkung eingeladen.

Vieles ist möglich und denkbar: eine Disco auf dem Bundesplatz, ein Sternmarsch in die Innenstadt, Marktstände vor den Lauben, eine Theateraufführung auf der Kornhausbrücke, ein Ort der Stille oder eine Gasse voller Kinderattraktionen. Kreativität ist gefragt. Die Fortbewegung in der Innenstadt wird nur ohne Motor möglich sein; ausgenommen sind Taxis und der öffentliche Verkehr, der sein Angebot gezielt erweitern wird. Neue oder andere Formen der Mobilität sind zu entdecken.

Nach Abschluss der Mitwirkungsrunde wird die BUI das konkretisierte Konzept dem Gemeinderat vorlegen.

Da der Aktionstag die ganze Agglomeration betrifft, arbeitet die Stadt Bern eng mit den Vorortsgemeinden zusammen, die zum Teil ergänzende Aktionen planen. Die Vorbereitungen für den 22. September sollen mit einer breit angelegten Informationsoffensive begleitet werden, um möglichst viele Bernerinnen und Berner aus Stadt und Region für die Idee zu begeistern und zum Mitmachen anzuspornen.

Amt für Umweltschutz und Lebensmittelkontrolle

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