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17. Mai 2001 | Gemeinderat, Direktionen

Quartierplanung und Verkehrslenkung Länggasse

Verkehrsberuhigung in der Länggasse – Varianten mit und ohne Neufeld-Tunnel

Mit einer interfraktionellen Motion hat der Stadtrat den Gemeinderat im Sommer 2000 beauftragt, eine Vorlage für die Durchführung einer Variantenabstimmung zur Frage der Verkehrsberuhigung in der Länggasse mit oder ohne Neufeld-Tunnel auszuarbeiten.

Nun liegen Massnahmenpläne und Kostenschätzungen für beide Varianten im Entwurf vor. Vor der Einleitung des politischen Entscheidungsprozesses können die Planungsziele öffentlich diskutiert werden.

Variante 1:

Mit Zubringer Neufeld (Tunnel) und zwingenden Verkehrslenkungsmassnahmen

Hauptziel des Projekts ist die Verkehrsentlastung und –beruhigung des Stadtteils.

Die Hauptmerkmale: Auslagerung des quartierfremden Durchgangsverkehrs auf den Zubringer Neufeld. Sperrung der Halenstrasse und Wildparkstrasse. Temporäre Unterbrechung und Dosierung der Neubrückstrasse. Dauernde Unterbrechung von Fabrikstrasse, Waldheimstrasse, Freiestrasse und Neufeldstrasse für den motorisierten Individualverkehr. Rückbau und Neugestaltung von Neubrückstrasse, Mittelstrasse, Länggassstrasse und Neufeldstrasse. Die Mittelstrasse, Bühlstrasse und ein Abschnitt der Neubrückstrasse werden Teil des verkehrsberuhigten Quartiernetzes (Tempo 30). Auf der Länggassstrasse und einem Abschnitt der Neubrückstrasse wird Tempo 40 vorgesehen. Einführung einer Begegnungszone auf der Mittelstrasse, die auch die Kreuzung mit der Länggassstrasse umfasst. Schallschutzfenstereinbau bei Wohnhäusern in einem Teilstück der Länggassstrasse in Vollzug der Lärmschutzverordnung.

Gesamtkosten: ca. 50 Mio Franken (inkl. Beitrag von ca. 32 Mio für den Zubringer Neufeld und die zwingenden Verkehrslenkungsmassnahmen des Bundes, mehrheitlich aus dem zweckgebundenen Konto der Mineralölsteuer)

Kostenfolge für die Stadt ca. 12 Mio Franken, davon entfallen ca. 1 Mio auf die notwendigen Schallschutzmassnahmen.

Variante 2:

Ohne Zubringer Neufeld (Tunnel) und zwingenden Verkehrslenkungsmassnahmen

Das Projekt ist eine Alternative zur Verkehrsberuhigung des Stadtteils ohne Verkehrsentlastung durch den Zubringer Neufeld.

Die Hauptmerkmale: Beibehaltung der heutigen Verkehrsführung für den quartierfremden Durchgangsverkehr. Sperrung der Halenstrasse. Dauernde Unterbrechung von Fabrikstrasse, Waldheimstrasse, Freiestrasse, Neufeldstrasse, Bühlstrasse und Reichenbachstrasse für den motorisierten Individualverkehr. Einfache Teilumgestaltung der Neubrückstrasse. Rückbau und Neugestaltung der Mittelstrasse und Länggassstrasse ohne Kreuzung mit Mittelstrasse und Bühlstrasse. Die Bühlstrasse wird Teil des verkehrsberuhigten Quartiernetzes (Tempo 30). Auf der Länggassstrasse und Mittelstrasse wird Tempo 40 vorgesehen. Einführung einer Begegnungszone auf der Mittelstrasse. Schallschutzfenstereinbau bei Wohnhäusern an der Neubrückstrasse, Mittelstrasse und Länggassstrasse in Vollzug der Lärmschutzverordnung.

Gesamtkosten: ca. 18,5 Mio Franken (inkl. Subvention von ca. 5,5 Mio für Lärmschutzmassnahmen aus dem Treibstoffzoll durch den Bund)

Kostenfolge für die Stadt: ca. 13 Mio Franken, davon entfallen ca. 4 Mio auf die notwendigen Schallschutzmassnahmen.

Hinweis: Heute besteht ein Bedarf nach Lärm- und Strassensanierungen mit Kostenfolgen für die Stadt von insgesamt ca. 6,5 Mio Franken.

Stadtplanungsamt Bern

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