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9. Juli 2001 | Gemeinderat, Direktionen

Bahnhofplatz - wie weiter?

Vor den Sommerferien hat der Gemeinderat festgelegt, wie es beim Bahnhofplatz weiter gehen soll: Dem Stadtrat wird eine Optimierung des derzeit laufenden Verkehrsversuchs beantragt, und die Direktion für Planung Verkehr und Tiefbau wurde beauftragt, eine Kreditvorlage für die Weiterbearbeitung des Wettbewerbsprojekts für die Sanierung und Umgestaltung des Bahnhofplatzes, des Bubenbergplatzes und der Christoffelunterführung zu erarbeiten. Aus finanziellen Gründen soll allerdings die Überdachung des Bahnhofplatzes vorerst zurückgestellt werden.

Der Gemeinderat diskutierte insgesamt fünf Sanierungsvarianten. Schliesslich entschied er sich für diejenige, die zwischen den beiden Extremen "Vollausbau mit Dach gemäss Wettbewerb in konzentrierter Bauweise" in den Jahren 2004 – 2006 für rund 80 Millionen Franken und minimalen Sanierungsmassnahmen ohne Berücksichtigung des Wettbewerbsprojekts für rund 56 Millionen Franken liegt: Ausgeführt werden soll – in konzentrierter Bauweise in den Jahren 2004 / 2005 – grundsätzlich das Siegerprojekt "Tschou statt Tschüss" des Architektenteams Marchisella & Wellmann aus Zürich, aber aus Spargründen vorerst ohne Dach. Die Kosten der 1. Etappe einschliesslich des provisorischen Wetterschutzes bei den öV-Haltestellen betragen 66.9 Millionen Franken, wobei 26.5 Millionen Franken auf das Verwaltungsvermögen der Stadt entfallen. Das Dach würde zusätzlich 14.75 Millionen Franken kosten.

Die konzentrierte Bauweise wird im Jahr 2005 voraussichtlich eine mehrmonatige Sperrung des Bahnhofplatzes bedingen. Dem Stadtrat soll im Herbst ein entsprechender Projektierungskredit beantragt werden.

Der im August des vergangenen Jahres gestartete Verkehrsversuch auf der Achse Bollwerk – Bahnhofplatz – Bubenbergplatz – Laupenstrasse soll, wenn der Stadtrat den erforderlichen Kredit bewilligt, insofern modifiziert und verbessert werden, als künftig auf dem Bahnhofplatz pro Fahrtrichtung für den motorisierten Verkehr nur noch eine Fahrspur geführt wird. Der freiwerdende Raum wird für die Markierung einer kombinierten Bus- / Velospur genutzt. Zu den Optimierungsmassnahmen gehört ferner ein Fussgängerstreifen zwischen dem SBB-Aufnahmegebäude und der Neuengasse. Bauliche Eingriffe sind für diese Verbesserungen nur in kleinem Umfang nötig; geändert werden vor allem Markierungen und Lichtsignalsteuerungen.

Es ist vorgesehen, die Massnahmen im Herbst 2001 koordiniert mit den Bauarbeiten im Gebiet Hirschengraben auszuführen, wo die Sperrung der Achse Schanzenbrücke – Hirschengraben für den motorisierten Verkehr neue Verbindungen für den Veloverkehr und eine publikumsfreundlichere Gestaltung der Parkanlage ermöglichen wird.

Direktion für Planung, Verkehr und Tiefbau

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