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16. Januar 2002 | Gemeinderat, Direktionen

Matte / Marzili: Kein Busbetrieb während der Tageszeit

inf. In einer Petition an der Gemeinderat der Stadt Bern haben im letzten Jahr über 1200 Personen den ganztägigen Betrieb der Buslinie 30 durch die Quartiere Matte und Marzili gefordert. In seiner Antwort an die Petentinnen und Petenten zeigt der Gemeinderat Verständnis für diesen Wunsch. Er hat sich deshalb auch bei den zuständigen kantonalen Behörden für das Anliegen eingesetzt und dabei einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Im Juli 2001 beschloss nämlich der Regierungsrat des Kantons Bern, den Abendbetrieb der Buslinie 30 ins Grundangebot des öffentlichen Verkehrs aufzunehmen.

Dieses Grundangebot wird gemäss Gesetz über den öffentlichen Verkehr (GöV) vom Kanton bestellt, koordiniert und finanziert. Seitens der Kantonsbehörden wurde allerdings unterstrichen, der Entscheid, den Abendbetrieb ins Grundangebot aufzunehmen, sei ein nachfrageorientierter Entscheid, der keine Erschliessungsberechtigung stipuliere. Grundsätzlich stellen sich die Kantonsbehörden denn auch auf den Standpunkt, die Quartiere Matte und Marzili hätten punkto öffentlicher Verkehr als erschlossen zu gelten. Es besteht deshalb aus Sicht des Gemeinderats keine Aussicht auf die Aufnahme des Tagesbetriebs der Linie 30 ins Grundangebot.

Theoretisch könnte die Stadt Bern den Tagesbetrieb selber finanzieren. Die jährlichen Kosten würden sich auf mehrere hunderttausend Franken belaufen. Für den Gemeinderat ist dies jedoch angesichts der gegenwärtigen schlechten finanziellen Situation der Stadt Bern nicht vertretbar. Er sieht sich deshalb ausserstande, dem Begehren der Petition nachzukommen.

Informationsdienst der Stadt Bern

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