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15. Mai 2002 | Gemeinderat, Direktionen

Olympia-Kreditvorlage: Freiwillig vors Volk

Stadt und Kanton Bern sowie die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis und Graubünden wollen gemeinsam mit dem Initiativkomitee "Berne 2010" für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2010 kandidieren. Bern ist als "Host City" (Gaststadt) vorgesehen. Die Kandidatur soll aber nicht nur von ihren Promotoren, sondern auch von der Bevölkerung getragen werden. Der Gemeinderat beantragt deshalb dem Stadtrat, eine 4-Mio-Franken-Olympia-Kreditvorlage freiwillig den Stimmberechtigten zum Entscheid vorzulegen.

inf. Die schweizerische Kandidatur "Berne 2010" steigt mit guten Aussichten ins Rennen. Mit der Bundesstadt Bern als "Host City", mit weltbekannten Austragungsorten wie Gstaad, Crans-Montana und St. Moritz und mit den fünf Trägerkantonen Bern, Freiburg, Waadt, Wallis und Graubünden ist "Berne 2010" die nationale Kandidatur mit sehr guten Rahmenbedingungen für die Durchführung der Olympischen Winterspiele 2010.

"Berne 2010"

  • wirbt
  • auch für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Bern – bereits in der Kandidaturphase.
  • nutzt
  • nachhaltig bereits vorhandene oder ohnehin geplante Infrastrukturanlagen.
  • bewältigt
  • Verkehrs- und Zuschauerströme dank einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz.
  • profiliert
  • die Bundesstadt, den Kanton Bern und die Schweiz als weltoffene, erfahrene und freundliche Gastgebende.

Wer zahlt wofür?

Das Konzept "Berne 2010" sieht die Rolle der öffentlichen Hand (Bund und Kantone) vor allem in der Finanzierung langfristig nutzbarer Infrastrukturanlagen. Den Hauptteil der Durchführungskosten sowie die Kosten aller im Zusammenhang mit den Winterspielen nötigen Anlage-Anpassungen trägt die Privatwirtschaft (Fernseh- und Vermarktungsrechte sowie internationales Sponsoring).

Die Stadt Bern hat sich mit einem nach oben limitierten Betrag an der Gesellschaft zu beteiligen, die zur Organisation und Durchführung der Spiele gegründet wird. Ausserdem sind Mittel bereitzustellen für Verpflichtungen, die Bern als Olympiastadt erwachsen würden.

Stand der Dinge

Die während der Kandidaturphase, das heisst bis zur Vergabe der Spiele am2. Juli 2003, anfallenden Kosten von rund 12,5 Millionen Franken werden vor allem über Sponsoringleistungen der Wirtschaft finanziert.

Auf kantonaler Ebene beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat Rahmenkredite für Eissportanlagen und für die Mitfinanzierung der Durchführung. Die Kredite sollen den Stimmberechtigten des Kantons am 24. November 2002 zur Abstimmung vorgelegt werden.

Den Stimmberechtigten der Stadt Bern werden zwei Kredite beantragt: 3,5 Millionen Franken für die Beteiligung an den Eigenmitteln an der Aktiengesellschaft zur Organisation und Durchführung der Olympischen Winterspiele 2010 und 500'000 Franken für anfallende Promotions- und Repräsentationskosten. Beide Kredite werden nur gebraucht, wenn "Bern 2010" die Spiele zugesprochen erhält.

Informationsdienst der Stadt Bern

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