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6. Juni 2002 | Gemeinderat, Direktionen

Hauptbahnhof Bern: Neuer Fussgängerstreifen aus Sicherheitsgründen

Der Gemeinderat will die gefährliche Situation für Fussgängerinnen und Fussgänger beim Bollwerk beheben. Obschon eine Beschwerde gegen die Optimierung des Verkehrsversuchs auf dem Bahnhofplatz hängig ist, möchte er den Fussgängerstreifen, welcher die neue Nordhalle mit der Neuengasse verbindet, realisieren. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Kreditantrag (630'000 Franken) genehmigt und an die Planungs- und Verkehrskommission zuhanden Stadtrat weitergeleitet.

inf. Der Stadtrat hat im September 2001 das Projekt für die Optimierung des Verkehrsversuchs auf dem Bahnhofplatz genehmigt und den entsprechenden Ausführungskredit bewilligt. Gegen diesen Beschluss hat der City-Verband eine Beschwerde eingereicht, die das Projekt blockiert.

Unabhängig vom Verkehrsversuch wurde Anfang Mai die neue Nordhalle des Bahnhofgebäudes eröffnet. Ein wesentlicher Bestandteil dieses wichtigen Masterplanprojekts, der Fussgängerstreifen über das Bollwerk zur Neuengasse, konnte aufgrund der hängigen Beschwerde noch nicht realisiert werden. Die dadurch entstandene Situation ist unhaltbar, weil die mit der Nordhalle geschaffene attraktive ebenerdige Direktverbindung vom Bahnhof zur Neuengasse abrupt von einem Zaun unterbrochen wird. Dieser vermag wagemutige Fussgängerinnen und Fussgänger nicht daran zu hindern, die vielbefahrene Bahnhofachse trotzdem zu überqueren - unter Inkaufnahme erheblicher Risiken.

Der Gemeinderat erachtet diese Situation als untragbar und will sie im Interesse der Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger so rasch als möglich ändern. Trotz rechtlicher Bedenken unterbreitet er dem Stadtrat deshalb, gewissermassen als ultima ratio, eine Kreditvorlage für den Bau des Fussgängerstreifens Nordhalle - Neuengasse inklusive flankierender Massnahmen. Er tut dies im Wissen darum, dass auch diese Vorlage wieder angefochten werden kann.

Der geplante Fussgängerstreifen muss lichtsignalgesteuert sein. Damit der Gesamtverkehrsablauf aufrechterhalten bleibt, sind auch grossräumige flankierende Eingriffe in die gesamte Lichtsignalsteuerung beim Bahnhof erforderlich. Sofern der Stadtrat grünes Licht gibt und sein Beschluss in Kraft tritt, sollen die Massnahmen in diesem Sommer umgesetzt werden.

Informationsdienst der Stadt Bern

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