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20. Juni 2002 | Gemeinderat, Direktionen

Acht neue Begegnungszonen

In der Stadt Bern sollen in diesem Jahr acht neue Begegnungszonen realisiert werden. Der Gemeinderat hat den dafür notwendigen Baukredit von 230'000 Franken bewilligt. Eine Erfolgskontrolle zu fünf bestehenden Begegnungzonen hat gezeigt, dass bei der betroffenen Quartierbevölkerung eine hohe Zufriedenheit vorhanden ist.

inf. Der Gemeinderat hat beschlossen, in diesem Jahr insgesamt acht Gesuchen für die Einrichtung von Begegnungszonen zu entsprechen. Die Zonen werden an folgenden Strassen eingerichtet:

Alpeneggstrasse

Böcklinstrasse

Hiltystrasse

Lerberstrasse

Liebeggweg

Lorrainestrasse

Rossfeldstrasse

Wyttenbachstrasse

Die acht Projekte werden von den zuständigen Quartierorganisationen und einer klaren Mehrheit der Anwohnerinnen und Anwohnern befürwortet. Realisiert werden die neuen Begegnungszonen nach Möglichkeit in diesem Sommer.

Seit 1. Januar 2002 sind auf Bundesebene die neuen Bestimmungen der Signalisationsverordnung betreffend Begegnungszonen in Kraft. Gemäss diesen Rechtsgrundlagen können mit dem Signal "Begegnungszone" Strassen in Wohn- und Geschäftsbereichen gekennzeichnet werden, auf denen Fussgängerinnen und -gänger die ganze Verkehrsfläche benutzen dürfen und gegenüber dem Fahrzeugverkehr vortrittsberechtigt sind.

Neu wird vom Bund eine Erfolgskontrolle mit dem Nachweis verlangt, dass sich die Begegnungszonen bewähren und die Verkehrsvorschriften eingehalten werden. Die Stadt Bern hat bei fünf früher eingerichteten Zonen (Eggimannstrasse, Falkenhöheweg, Fichtenweg, Löchligutweg, Wiesenstrasse) bereits eine Erfolgskontrolle durchgeführt. Die betroffene Quartierbevölkerung wurde dabei über ihre Erfahrungen befragt.

Die Resultate dieser Erfolgskontrolle zu fünf Berner Begegnungszonen zeigt eine hohe Zufriedenheit der Anwohnenden. Rund zwei Drittel zeigten sich "zufrieden" oder "eher zufrieden". 85 Prozent der Befragten fühlen sich sicher. Die Wohnqualität hat sich aus Sicht von zwei Dritteln gesteigert. Es kann deshalb festgehalten werden, dass richtig angelegte und einfach gestaltete Begegnungszonen ein geeignetes Mittel sind, um die Wohnqualität in der Stadt Bern weiter zu verbessern.

Informationsdienst der Stadt Bern

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